Rund sieben Prozent der Lanxess-Arbeitsplätze auf der Streichliste?

Die Rheinische Post meldet unter Berufung auf Konzernkreise, dass Lanxess bis zu 1.200 Arbeitsplätze im Unternehmen abbauen will, das weltweit insgesamt mehr als 17.000 Mitarbeiter beschäftigt. Von dem geplanten Stellenabbau sollen insbesondere die Standorte in Leverkusen und der Hauptsitz in Köln betroffen sein, allerdings prüfe der Chemiekonzern die Lage an allen seinen Standorten, heißt es weiter. Wie das Blatt darüber hinaus berichtet, setze Lanxess vorrangig auf ein freiwilliges Ausscheiden der Mitarbeiter über Vorruhestandsregelungen und Abfindungen, aber betriebsbedingte Kündigungen würden ebenfalls nicht ausgeschlossen. Mit Hunderten Mitarbeitern seien jedenfalls bereits Gespräche hinsichtlich eines möglichen freiwilligen Ausscheidens geführt worden. Begründet wird die Notwendigkeit des Personalabbaus im Zuge des Sparprogramms „Let’s Lanxess again“ damit, dass der Konzern durch seine Fokussierung auf das Geschäft mit synthetischem Kautschuk (rund 40 Prozent des Umsatzes entfallen darauf) beispielsweise für den Reifenbau einerseits unter der „Flaute am Automarkt“ besonders leide sowie andererseits unter einer zunehmenden Konkurrenz durch Wettbewerber etwa aus Asien. Auch von einem „übermäßigen Verwaltungsapparat samt zentraler Entwicklung“ schreibt die Zeitung, was erklären würde, warum Lanxess vor allem wohl im Rechnungs- oder Personalwesen und bei Forschung und Entwicklung den Rotstift ansetzen, aber zusätzlich noch Stellen im Service und Marketing streichen will. Genaueres dazu habe ein Konzernsprecher für den kommenden Donnerstag angekündigt, ohne vorab die Zahlen oder Details zu dem Sparprogramm kommentieren zu wollen. cm

 

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