Zukünftig will der ADAC keine Vorserienreifen mehr testen

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Nach dem Skandal um die manipulierte ADAC-Motorwelt-Leserwahl zum „Lieblingsauto der Deutschen“ hat der Automobilklub bekanntlich Reformen angestoßen, die das Vertrauen in die Arbeit der Organisation wieder herstellen sollen. Dies hat nun auch Auswirkungen auf zukünftige Reifentests des Klubs, selbst wenn es ungeachtet des einen oder anderen Versuches, diese zu diskreditieren, bislang keine Indizien dafür gibt, dass dort etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen wäre. Dennoch will der ADAC seine bisherige Testpraxis in Bezug auf Vorserienreifen ändern: Durchliefen solche in der Vergangenheit die Tests genauso wie die üblicherweise im Handel erworbenen Kandidaten und wurden deren Leistungen dann auch veröffentlicht, wenn sich bei einer späteren Überprüfung keine Abweichungen zwischen den entsprechenden Vorserien- und Serienmodellen ergaben, so will man davon nun offenbar abrücken. „Da unsere Testplanungen schon ein Jahr vorher beginnen, kamen neue Erstserienreifen, die noch nicht im Handel waren, bisher von der Produktionslinie des Herstellers und wurden kurz vor der Veröffentlichung mit nachgekauften Serienreifen verglichen. Für künftige Tests werden nur noch Produkte herangezogen, die schon zum Testbeginn im Handel sind“, erklärt Christof Gauss, Leiter Fahrzeugtest bei dem Automobilklub, im Rahmen eines entsprechenden Beitrags in der Oktober-Ausgabe des Mitgliedermagazins ADAC Motorwelt. christian.marx@reifenpresse.de

 

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