Reifen-Ihle-Insolvenzverwalter: „Kooperatives Mitwirken der Gesellschafterinnen“

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Seit gestern ist es offiziell: Die zwölf Reifen-Ihle-Betriebe haben durch die Übernahme durch Reifen Müller eine Zukunft als unabhängig geführte Reifenfachhandelsbetriebe und werden nun in das bereits 30 Niederlassungen umfassende Netzwerk des Händlers aus Hammelburg integriert. Nun äußert sich auch der bestellte Insolvenzverwalter zu Wort und unterstreicht: „Der Verkauf des Unternehmens der Reifen Ihle Service GmbH an die Reifen Müller KG bietet sowohl Kunden, als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des insolventen Betriebs Sicherheit. Die anstehende Umrüstsaison werden wir mit gewohnt gutem und schnellem Service angehen, bevor die Übergabe des Betriebs erfolgt“, so Rechtsanwalt Alexander Reus, Partner bei Anchor Rechtsanwälte (München). Weiter: „Ich freue mich, dass der gesamte Geschäftsbetrieb und sämtliche Arbeitsplätze durch die Übertragung erhalten bleiben. Dies ist auch dem kooperativen Mitwirken der Gesellschafterinnen zu verdanken.“

Rechtsanwalt Alexander Reus führte den Betrieb mit operativer Unterstützung von Deloitte Restructuring Services vollumfänglich fort, nachdem das Unternehmen – gemeinsam mit den drei weiteren Gesellschaften der Reifen-Ihle-Gruppe – Ende Februar Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt hatte. Der Geschäftsbetrieb wird bis zum Übernahmestichtag am 1. Januar 2015 weiterhin unter Aufsicht des Insolvenzverwalters fortgeführt.

Die Fortführung und Sanierung der weiteren Gesellschaften der Reifen-Ihle-Gruppe im Insolvenzverfahren wird seitens des Insolvenzverwalters Prof. Dr. Martin Hörmann – ebenfalls Partner bei Anchor Rechtsanwälte (Ulm) – auch nach dem Verkauf der Reifen Ihle Service GmbH weiterhin betrieben. „Auch die Produktionsgesellschaften der Reifen-Ihle-Gruppe im Runderneuerungsgeschäft sollen aus der Insolvenz heraus langfristig saniert werden. Wir sind optimistisch, auch für die Mitarbeiter und Kunden dieser Unternehmen zeitnah eine Lösung zu finden“, so Hörmann. ab

 

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