Leere Auftragsbücher: Plant Fendt Hunderte Stellenstreichungen?

Die Hersteller von landwirtschaftlichen Geräten, insbesondere von Traktoren, leiden nach dem Rekordjahr 2013 nun unter einer schwachen Auftragslage. Gerade die zweite Jahreshälfte wird von Marktteilnehmern als „schwierig“ beschrieben nach einem noch „ordentlichen”. Wie die Zeitung „Agrartechnik“ jetzt berichtet, greift der Hersteller AGCO – unter anderem Hersteller von Traktoren der Marke Fendt – in Deutschland nun zu harten Maßnahmen. Wie es dazu heißt, wolle der Hersteller nun in seinen Werken sogar Stellen abbauen. Bereits im Juli hatte man sich von 144 Leiharbeitern getrennt, wie Peter-Josef Paffen, Vorsitzender der Fendt-Geschäftsführung in Deutschland, demnach bestätigt. Mittlerweile könne man Paffen zufolge nicht mehr ausschließen, dass auch Stammpersonal entlassen werden muss. „Und das sowohl am Stammsitz in Marktoberdorf als auch im nordschwäbischen Bäumenheim“, so die Zeitung weiter. Von bis zu 500 zu streichenden Stellen ist die Rede. Aktuell arbeiten in Marktoberdorf zirka 3.200 Mitarbeiter, in Bäumenheim 998.

Fendt wie auch andere Unternehmen der Branche leiden derzeit unter einem Preisverfall für landwirtschaftliche Produkte. Diese entstünden unter anderem durch die Sanktionen der EU gegenüber Russland und die unsichere politische Lage in Osteuropa; es würde folglich auch weniger investiert. Aber auch der wichtige französische Markt habe zuletzt mit Nachfragerückgängen von über 25 Prozent ein Zeichen der Schwäche abgegeben. „Wir hatten einen miserablen August. Das war einer der schlechtesten Monate überhaupt. Wir leben derzeit von der Hand in den Mund“, wird Paffen weiter zitiert. Und „es gibt keine Signale, dass sich der Markt stabilisiert.“ ab

 

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