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Studie belegt hohe Loyalität der Werkstattkundschaft

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In Zusammenarbeit mit der Kraftfahrzeugüberwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V. (KÜS) erhebt die Zeitschrift Kfz-Betrieb regelmäßig ihren sogenannten „Trend-Tacho“ zu verschiedenen Branchenthemen. Zuletzt wurden in diesem Rahmen die ABH Market Research GmbH und die BBE Automotive GmbH mit der Befragung von 1.000 Autofahrern hinsichtlich ihrer Werkstattwahl beauftragt. Gezeigt hat sich dabei – analog zu den jüngsten Ergebnissen des „Werkstattmonitors 2014“ vom TÜV Rheinland – einmal mehr eine hohe Kundenloyalität, wenn es um die Frage geht, welche Werkstatt für Arbeiten am eigenen Fahrzeug angesteuert wird. Denn lediglich elf Prozent der Befragten sollen angegeben haben, während der vergangenen 24 Monate ihre Werkstatt gewechselt zu haben. Mit 89 Prozent ist damit der Anteil derjenigen, die nicht wechseln, in etwa genauso hoch wie 2013 (91 Prozent) und 2012 (90 Prozent). Wenn doch gewechselt wurde, dann wurden als Hauptgründe dafür ein neues Auto (36 Prozent), zu hohe Werkstattpreise (15 Prozent) und inkompetente Beratung (13 Prozent) angegeben gefolgt von zahlreichen weiteren – augenscheinlich weniger wichtigen – Erklärungen (Umzug, schlechte Durchführung der Arbeiten, ungünstige Lage des Betriebes etc.).

Vor dem Hintergrund, dass die Werkstattwahl offenbar mit dem Auto bzw. der Fahrzeugmarke zusammenzuhängen scheint, verwundert ein weiteres Ergebnis des „Trend-Tachos“ nicht besonders: Denn die letzten Wartungs- und Reparaturarbeiten an ihren Fahrzeugen haben 51 Prozent der Autofahrer demnach von Vertragswerkstätten durchführen lassen, 36 Prozent von freien Werkstätten, vier Prozent setzten auf Do it yourself (DIY) bzw. auf Hilfe von Bekannten und lediglich drei Prozent sollen dafür die Filiale einer Werkstattkette wie ATU oder Pit-Stop angesteuert haben. Zugleich haben 18 Prozent der Umfrageteilnehmer gesagt, schon einmal Ersatzteile, Zubehör und Reifen online gekauft zu haben. Einbauen lassen haben sie sie dann in der Hälfte aller Fälle in Eigenregie bzw. im DIY-Verfahren oder mit Bekanntenhilfe, während 35 Prozent dafür eine freie Werkstatt aufsuchten, acht Prozent eine Vertragswerkstatt sowie sechs Prozent einen Schnellservice bzw. eine Werkstattkette wie ATU oder Pit-Stop. Wartungs- und Reparaturarbeiten online zu buchen, können sich demnach 16 Prozent der Autofahrer vorstellen, 84 Prozent aber nicht. cm

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