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Point S Development kritisiert „Nutzung der finanziellen Mittel“ in den Niederlanden

Nachdem die NEUE REIFENZEITUNG am Mittwoch über die sich vollziehende Aufspaltung der niederländischen point-S-Organisation und schwerwiegender Differenzen zwischen den Partnern dort und der point S Development in Lyon berichtet hatte, nimmt nun die Europazentrale Stellung zu den Vorgängen – und macht dabei nicht unerhebliche Vorwürfe in Richtung der bisherigen Master-Franchisepartner. Im Mittelpunkt der Kritik dabei: die „Nutzung der finanziellen Mittel“.

Fabien Bouquet zufolge – stellvertretender CEO von point S Development – sei man insbesondere mit der „Nutzung der finanziellen Mittel“ aufseiten der Master-Franchisepartner „unzufrieden“ gewesen. Master-Franchisepartner und Gesellschafter der PuntES Nederland BV, der niederländischen point-S-Gesellschaft – Vertragspartner der point S Development – also, waren ab 2010 Wim Reijmerink und Carel Bikkers. Diesen gegenüber wird Bouquet nun deutlich: „Priorität gaben sie stets der Entwicklung ihrer eigenen Point-of-Sales, anstatt die Händler im Netzwerk zu unterstützen, was ursprünglich unser Projekt war. Dieses Vorgehen passt nicht zu unserem Geschäftsmodell, das wir erfolgreich in anderen Ländern eingeführt haben.“

Die Partner seien „ihren Verpflichtungen“ aus dem Vertrag nicht nachgekommen, was die „Führung des Netzwerks“ und das „Befolgen der europäischen point-S-Vorgaben in Bezug auf Lieferanten und Key Accounts“ betrifft. Folglich habe point S Development bereits im März beschlossen, den Vertrag mit den Master-Franchisepartnern in den Niederlanden zu kündigen. Ohne dies konkret zu erwähnen, meint Bouquet mit „Verpflichtungen“, denen die Partner von PuntES Nederland BV eben nicht nachgekommen seien, auch die fehlende Zahlung der Master-Franchisegebühren.

Nun – nach vollzogener Kündigung mit den alten Partnern – hat point S Development einen neuen Vertrag unterzeichnet, an dem maßgeblich zwei bisherige niederländische point-S-Händler beteiligt gewesen sind: Toon van der Velden – jetzt Direktor der neugegründeten „point S Holland“ – und Sanne Koops (dort jetzt CFO). „Unsere Ambitionen in den Niederlanden bleiben, wie sie in der Vergangenheit waren, denn der Erfolg unseres Reifenhandelskonzepts wurde dort nie infrage gestellt.“ Man habe in den Niederlanden – zwischenzeitig zumindest – die „kritische Masse“ von 50 Retail-Outlets unter dem point-S-Logo erreicht. Folglich sei die Entscheidung, zukünftig in den Niederlanden mit neuen Master-Franchisepartnern zusammenzuarbeiten, ausschließlich mit der Unzufriedenheit mit den bisherigen Partnern als solche zu erklären, erläutert point S Development gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG. Bouquet: „Gerade in schwierigen europäischen Märkten mit sich verringernden Margen repräsentiert point S mehr denn je die beste Alternative für Reifenfachhändler, die ihre Unabhängigkeit bewahren und gleichzeitig in einem Netzwerk arbeiten wollen, das sie im Alltagsgeschäft sowohl beim Einkauf wie auch beim Verkauf unterstützt.“ ab

 

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