Inner- und außerhalb des BRV-Vorstandes positive Stimmen zur „Tire Cologne“

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Schon bei Bekanntwerden, dass der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) in Bezug auf die „Reifen“ seine Zusammenarbeit mit der Messe Essen nach 2016 beenden und ab 2018 gemeinsam mit der Koelnmesse eine Konkurrenzmesse in Form der „Tire Cologne“ in Köln aufziehen will, hatte sich so mancher Branchenvertreter bereits positiv hinsichtlich dieser Entscheidung geäußert. Zwischenzeitlich sollen sich noch weitere Befürworter des Messestandortes Köln bzw. der Übernahme der ideellen und fachlichen BRV-Trägerschaft für die neue, vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2018 und damit eine Woche vor der „Reifen 2018“ in Essen stattfindenden Messe zu Wort gemeldet haben: darunter verständlicherweise vor allem solche, die dem BRV-Vorstand angehören – aber nicht nur.

„Der Beschluss des BRV-Vorstandes für den Messeplatz Köln ist der richtige. Köln bietet uns das richtige Konzept, die richtige Infrastruktur und das optimale Umfeld einer Metropole“, meint Marc Johann, stellvertretender BRV-Vorsitzender und Geschäftsführer der Premio Reifen + Autoservice W. Johann GmbH. „Wir haben das auf der Grundlage eines sehr überzeugenden, von der Koelnmesse vorgelegten Konzeptes im BRV-Vorstand entschieden. Köln wird der Branche gut tun und der Standortwechsel wird als Aufbruchsignal verstanden werden“, so Markus Tiemann, Mitglied des BRV-Vorstandes und Geschäftsführer der Reifen Tiemann GmbH. Die Kölner hätten oft genug gezeigt, dass sie neue Messen können, ergänzt Euromaster-Geschäftsführer Dr. Matthias Schubert

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Messe-, Marketing- und PR-Profis der Koelnmesse“, sagt Schubert, der ebenfalls dem BRV-Vorstand angehört. „Köln gibt der Reifenbranche Bewegungsspielraum. In Köln werden wir uns entwickeln und auf einem neuen Spielfeld neue Mitspieler aus der ganzen Welt finden“, ist mit Rolf Körbler, Geschäftsführer point S Deutschland GmbH, ein weiteres BRV-Vorstandsmitglied von der „Tire Cologne“ überzeugt. „Diese Entscheidung wird uns für Jahrzehnte voranbringen. Wir finden dort alles, was die Branche braucht, um zu wachsen. Flexible und modernste Hallen, Freigelände, den richtigen Termin, unbegrenzte Tagungsmöglichkeiten, Hotels, Restaurants …“, fügt der ebenfalls dem Verbandsgremium angehörende Norbert Lange hinzu, der Geschäftsführer der Südring Autoservice Lange GmbH ist.

Doch auch außerhalb des BRV-Vorstandes wird die Entscheidung zur Zusammenarbeit mit der Koelnmesse GmbH positiv gesehen. Deren Vertriebsnetzwerk in über 100 Ländern und ihr weltweites PR-Netzwerk seien wesentliche Erfolgsfaktoren im Messegeschäft und ermöglichten eine weltweite Branchenkommunikation und effiziente Akquisition der globalen Marktteilnehmer, argumentiert Frank Titz, Mitglied der Geschäftsführung der Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH. Und aus Sicht von Klaus-René Küfer, Geschäftsführer der Alcar Deutschland GmbH, hat die Koelnmesse zudem bewiesen, dass sie zukunftsweisende Messekonzepte biete und damit auch für eine Internationalisierung des Messegeschäftes stehe. Insofern verwundert nicht, dass Alcar seinen Worten zufolge als neuer Aussteller auf der „Tire Cologne“ vertreten sein wird. „Wir trauen der Koelnmesse zu, sich mit uns weiterzuentwickeln, neue Märkte, neue Zielgruppen und neue Angebots- und Nachfragesegmente zu erobern“, glaubt Andreas Penkert, Geschäftsführer Vertrieb & Marketing der Pirelli Deutschland GmbH. cm

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