Strafe gegen Bridgestone-Firestone – Verstoß gegen Arbeitsschutzmaßnahmen

Einem Fernsehbericht zufolge soll Bridgestone in seiner US-Reifenfabrik in Des Moines (Iowa) geltende Arbeitsschutzmaßnahmen nicht eingehalten haben und soll dafür jetzt mit einer Strafe belegt werden. Es gebe „Dutzende Sicherheitsbedenken“, so der Sender in einem aktuellen Bericht zu den Ergebnissen einer entsprechenden offiziellen Untersuchung.

Wie der Lokalsender KCCI berichtet, sei bei Wartungsarbeiten an einer Maschine Mitte Februar ein Arbeiter dermaßen schwer verletzt worden, dass ihm der linke Arm amputiert werden musste. Die US-Arbeitsschutzbehörde OSHA hatte daraufhin den Vorfall untersucht. Wie der TV-Sender jetzt aus den Untersuchungsergebnissen berichtet, seien vorgeschriebene Schutzabdeckungen nicht vorhanden gewesen; des Weiteren fehlten an einem Geländer gleich mehrere Handläufe und ein unter Spannung stehender Elektromotor sei frei zugänglich gewesen. Die 38-seitige OSHA-Untersuchung soll insgesamt 23 schwere Verstöße gegen Arbeitsschutzmaßnahmen dokumentieren. Gegen die nun ausgesprochene Strafe in Höhe von 60.000 US-Dollar wolle Bridgestone-Firestone in Berufung gehen, heißt es weiter; die Befunde stünden nicht nachweislich in Zusammenhang mit dem Unfall vom Februar. ab

 

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