Lang angekündigter Conti-Stellenabbau in Dorstfeld: Jetzt wird’s ernst

Montag, 30. Juni 2014 | 1 Kommentar
 

Die ersten Ankündigungen, dass Conti an seinem Automotive-Standort in Dorstfeld bei Dortmund (ehemals VDO) mehrere Hundert der gut 1.000 Arbeitsplätze dort streichen will, liegen schon beinahe vier Jahre zurück. Doch so wie es aussieht, scheint es für die ersten Beschäftigten jetzt tatsächlich ernst zu werden. Zumindest berichtet der regionale Sender Radio 91,2 davon, dass sich bis zum heutigen Tage 66 Mitarbeiter des Automobilzulieferers für einen von zwei Aufhebungsverträgen entscheiden müssen, weil ihnen ansonsten eine betriebsbedingte Kündigung drohe. Wie es weiter heißt, sei nach wie vor vorgesehen, die Zahl der Stellen in Dorstfeld von aktuell immer noch rund 1.000 Festangestellten auf 700 zu reduzieren, weil Teile der dortigen Produktion unter anderem nach Rumänien verlagert würden. Unter Berufung auf Aussagen einer Unternehmenssprecherin wird die Verschiebung des zuletzt für 2013 geplanten Starts der Umsetzung des Sozialplanes um 18 Monate mit einem kurzfristig erhöhten Kundenbedarf erklärt. Den vom Verlust ihres Arbeitsplatzes Betroffenen bietet Conti demnach eine Abfindung oder die Aufnahme in eine Transfergesellschaft an. cm

 

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Kategorie: Markt

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