Ausgeklügeltes RDKS beim neuen S-Klasse Coupé

Mittwoch, 25. Juni 2014 | 0 Kommentare
 
Hier auf Pirelli P Zero mit der größtmöglichen Werksbereifung 245/40 R20 99Y
Hier auf Pirelli P Zero mit der größtmöglichen Werksbereifung 245/40 R20 99Y

Das neue S-Klasse Coupé von Mercedes-Benz kombiniert die klassischen Proportionen eines sportlichen, großen Coupés mit modernem Luxus und zukunftsweisender Technologie. Die Serienausstattung des S-Klasse Coupés ist selbstverständlich bereits umfangreich, individualisieren lässt sich der Zweitürer mit Hilfe der Ausstattungslinie AMG Line, dem Exklusiv-Paket sowie zahlreichen weiteren Sonderausstattungen natürlich dennoch. Zur Markteinführung des S-Klasse Coupés wird darüber hinaus zeitlich limitiert eine Edition 1 angeboten. Bestandteil der Ausstattungslinie AMG Line sind unter anderem titangrau lackierte und glanzgedrehte AMG-Leichtmetallräder im 5-Doppelspeichen-Design und 19-Zoll-Format, bei der Edition 1 unterstreicht ein Vielspeichendesign den elegant-sportlichen Anspruch.

Das Räderangebot ab Werk beginnt bei 18 Zoll und endet bei 20 Zoll. Serienmäßig rollt das S-Klasse Coupé auf Leichtmetallrädern im Zehn‑Speichen-Design mit den Dimensionen 8×18 Zoll (ET 41) vorn und 8,5×18 Zoll (ET 35,3) hinten mit Reifen der Dimension 245/50 R18W. Als Sonderausstattung ist eine Reihe weiterer Räder und Reifen mit Format 18 und 19 Zoll erhältlich. Die größten Räder ab Werk haben die Dimension 8,5×20 Zoll (ET 36/36,5) mit Reifen der Größe 245/40 R20 vorn und 9,5×20 Zoll (ET 43,5/44) mit Reifen in 275/35 R20 hinten und sind im Fünf-Speichen- und im Vielspeichen-Design erhältlich.

Das zeitgleich präsentierte S 63 AMG Coupé ist serienmäßig mit AMG-Leichtmetallrädern in Schmiedetechnologie im Vielspeichendesign titangrau lackiert und glanzgedreht in 8,5×19 Zoll vorn und 9,5×19 Zoll hinten mit Reifen in 255/45 R19Y bzw. 285/40 R19Y ausgestattet. Als Wunschausstattung aus dem AMG Performance Studio sind Schmiederäder im 10-Speichen-Design, titangrau lackiert und poliert, im Format 8,5×20 Zoll vorn und 9,5×20 Zoll hinten mit Reifen in 255/40 R20 bzw. 285/35 R20 erhältlich. Die Schmiederäder verfügen über eine schraubbare und voll integrierte Radschraubenabdeckung aus geschmiedetem Aluminium. Ihre Form erinnert an einen Zentralverschluss, eine Reminiszenz an den Motorsport. Der AMG-Schriftzug ist in einer der zehn Speichen integriert. Auf Wunsch sind diese Schmiederäder auch in mattschwarz lackiert mit glanzgedrehtem Felgenhorn lieferbar. Alternativ und im gleichen Format stehen Schmiederäder im 5-Doppelspeichen-Design, titangrau lackiert und glanzgedreht, mit schwarzer Radschraubenabdeckung zur Verfügung.

Ein Reifendruckkontrollsystem zur permanenten Drucküberwachung aller vier Räder mit radindividueller Anzeige des Reifendruckes im Kombiinstrument ist serienmäßig. In den Rädern verbaute Sensoren senden während der Fahrt Funksignale (433 MHz) mit Informationen über Druck, Temperatur und Drehrichtung sowie eine individuelle Kennnummer zur Unterscheidung der Räder. Neu montierte Räder werden vom System automatisch erkannt und der richtigen Position am Fahrzeug zugeordnet. Dazu werden die Drehrichtungsinformation der Radsensoren sowie die unterschiedliche Signalstärke von den näher an der Empfangsantenne gelegenen Hinterrädern und den weiter entfernten Vorderrädern für die automatische Positionserkennung ausgewertet.

Die Reifendruckkontrolle hat drei verschiedene Warnmeldungen:

– „Reifendruck korrigieren“ bei leicht gesunkenem Reifenluftdruck

– „Reifen überprüfen“ mit Signalton bei stark gesunkenem Reifenluftdruck

– „Achtung Reifendefekt“ mit Signalton bei rasch sinkendem Reifendruck während der Fahrt.

Da die empfohlenen Reifendrücke von der Reifengröße, der Beladung und der Maximalgeschwindigkeit abhängen, muss der Fahrer manchmal die Reifen­luftdrücke neu einstellen. Die Reifendruckkontrolle erkennt diese Verände­rung in den meisten Fällen automatisch. Bei plausibler Befüllung werden die neu eingestellten Reifendrücke nach wenigen Minuten Fahrt achsweise als neue Sollwerte übernommen. Bei unplausibler Befüllung wird der Fahrer zur Korrektur der Reifendrücke aufgefordert. Zur manuellen Kalibrierung der Reifendruckkontrolle kann der Fahrer im Bedienmenü unter „Service/Reifen­druck“ die aktuellen Drücke per Knopfdruck als neue Sollwerte vorgeben.

In Ländern, die dem ECE-Abkommen beigetreten sind, gehört das Pannenset „Tirefit“ inklusive elektrischem Kompressor zur Serienausstattung. Außerhalb ECE sind als „Mobilitätssicherung“ Reifen mit Notlaufeigenschaften vorgesehen. dv

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Kategorie: Produkte

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