Momo Tires in Deutschland zunehmend etabliert

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Auch wenn der Reifenmarkt in den vergangenen Jahren – positiv gewendet – als herausfordernd beschrieben werden muss, ist man bei Momo Tires mit dem zuletzt Erreichten alles andere als unzufrieden. Im Gegenteil. Wie Jürgen Wägner, der sich auf den deutschsprachigen Märkten um Vertrieb und Marketing kümmert, anlässlich der Reifen-Messe in Essen gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG erläutert, expandiere das italienische Großhandelsunternehmen Univergomma „langsam aber sicher“ mit seiner Eigenmarke Momo Tires, und zwar weltweit. Momo Tires stellte in Essen bereits zum zweiten Mal aus, und zwar nun mit einem 140 m² großen Stand.

Der Markt bietet zwar nur wenig Platz für eine neue Marke, wie Wägner bereits bei einem Interview 2013 bestätigte. Es gebe bereits etliche ähnlich gelagerte Marken, und viele haben es dabei auf das obere Budgetsegment abgesehen, das Wägner als „Premiumbudgetsegment“ bezeichnet und auch für die Reifen der Marke Momo Tires als potenziellen Zielmarkt auserkoren hat. Dennoch sei es ihm in den vergangenen Monaten gelungen, die Momo-Reifen bei einigen neuen und einer langfristigen Verbindung interessierten deutschen Reifenhändlern ins Sortiment zu bringen. So etwa bei Pneureo aus Oberdreis-Lautzert im Westwald. Über das vor knapp zwei Jahren gegründete Handelsunternehmen könne man jetzt auch in Deutschland kleinere Reifenmengen anbieten und liefern, während zuvor in der Regel containerweise direkt ab Werk zum Kunden geliefert wurde; das sogenannte „Factory Direct Business“.

Wichtig sei dabei immer, die Marke „aus dem strengen Wettbewerb der Plattformen herauszuhalten“, so Jürgen Wägner weiter. Solange dies grundsätzlich als Basis für eine Geschäftsbeziehung gelte, habe man natürlich nicht zu allen Händlern Zugang. Univergomma und Jürgen Wägner als Vertreter auf den deutschsprachigen Märkten wollten an dieser Maxime aber weiterhin unbeirrt festhalten; ein „transparentes sauberes Geschäft“ sei zentral, da müsse man auch mal den einen oder anderen Absatz sausen lassen. Wie Wägner erläutert, werde man in naher Zukunft nennenswerte neue Vertriebspartner in Großbritannien und in Benelux aufnehmen.

„Nicht nur die hohe Qualität, das ansprechende Produktdesign oder die europäischen Einflüsse im Bereich Forschung und Entwicklung sowie Test und Zertifizierung machen Momo-Reifen sehr interessant“, so Wägner. Auch die starke Präsenz im Motorsport, etwa beim US-amerikanischen Porsche-GT3-Cup der IMSA, stützten die Marke auf einigen Märkten. arno.borchers@reifenpresse.de

 

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