MotoGP: Es kommt nur Michelin als Bridgestone-Nachfolger infrage

Nachdem Bridgestone Anfang des Monats seine Entscheidung bekannt gegeben hatte, am Ende der Saison 2015 aus der MotoGP auszusteigen, sind etliche Unternehmen als mögliche Nachfolger gehandelt worden. Dunlop, Michelin und Pirelli waren dabei die prominentesten Namen, die zirkulierten. Mittlerweile ist klar: Pirelli hat kein gesteigertes Interesse, sich neben der Formel 1 bei einem weiteren sportlichen Großereignis zu engagieren; die Italiener kommen demnach nicht als Bridgestone-Nachfolger infrage. Allerdings ist Pirelli immerhin Lieferant für die Superbike-WM und die Supersport-WM. Darin wiederum sehen Insider allerdings eher einen Grund, der gegen Pirelli sprechen dürfte, würden die Italiener doch als Lieferant der MotoGP in eine Quasi-Monopolstellung im Motorradrennsport aufrücken.

Auch bei Dunlop sehen Insider kein gesteigertes Bedürfnis, sich in der MotoGP zu engagieren. Die Marke aus dem Goodyear-Konzern ist bereits Partner der Moto3 und Moto2 und sei dort „ausgelastet“, wie es dazu in der Motorsportfachpresse heißt. Außerdem wird Dunlops Titelausbeute bei Motorradrennen angeführt, die von selbstberufener Seite offenbar als nicht ausreichend wahrgenommen wird, um ein entsprechendes Engagement in der MotoGP zu rechtfertigen. Bleibe einzig und allein Michelin als möglicher Gewinner der Ausschreibung zum MotoGP-Einheitsreifenlieferanten. Michelin hat in den Jahren 1976 bis 2007 nicht weniger als 27 von 31 möglichen WM-Titeln abgeräumt und gilt somit in den Kreisen als „erste Wahl“ als Bridgestone-Nachfolger. ab

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