ATU ringt Kfz-Landesverband Unterlassungserklärung ab

Dienstag, 8. April 2014 | 2 Kommentare
 
Sieht trotz Unterlassungserklärung „weiterhin die Notwendigkeit, das Marktverhalten von ATU durch das Bundeskartellamt überprüfen zu lassen“: Kfz-Landesverbandspräsident Ernst-Robert Nouvertné
Sieht trotz Unterlassungserklärung „weiterhin die Notwendigkeit, das Marktverhalten von ATU durch das Bundeskartellamt überprüfen zu lassen“: Kfz-Landesverbandspräsident Ernst-Robert Nouvertné

ATU hat einer Presseerklärung des Verbands des Kraftfahrzeuggewerbes NRW mit Sitz in Düsseldorf zufolge offenbar „hochempfindlich“ auf Einlassungen von dessen Präsidenten reagiert. Die Werkstattkette hatte Kfz-Landesverbandspräsident Ernst-Robert Nouvertné wegen dessen am 26. März öffentlich gemachten Äußerungen an ihrer Preispolitik abgemahnt, woraufhin der Verband nun eine Unterlassungserklärung gegenüber ATU abgegeben hat. Nouvertné hatte in der Stellungnahme betont, dass er zwar keinen detaillierten Einblick in die ATU-Einkaufskonditionen habe, der Verdacht des Preisdumpings stehe aber weiterhin im Raum. Nouvertné hatte der Werkstattkette vorgeworfen, auf dem Markt dauerhaft unter Einstandspreis anzubieten. Der Verband wandte sich deswegen an das Bundeskartellamt. Man sehe dort ungeachtet der abgegebenen Erklärung „weiterhin die Notwendigkeit, das Marktverhalten von ATU durch das Bundeskartellamt überprüfen zu lassen“. Das Ergebnis der Ermittlungen erwarte man mit Spannung. ab

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Kategorie: Werkstatt

Kommentare (2)

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  1. Schrauber sagt:

    Hallo,

    schaut sich egentlich mal einer die Online-Shops
    KFZ-Teile 24 usw. an, die verschleudern doch Ersatzeile
    und lassen die in Hinterhof-Werkstätten dann verbauen.
    So was sieht der Verband nicht und geht auf den angeschlagenen Konzern los und versucht das ohnehin in der kritikstehende Unternehmen weiter zu schaden.
    Mal lieber solche wie obengenannten Machenschafften
    der Onlinehändler unter die Lupe nehmen und Einschreiten.

  2. GolfChiller sagt:

    Das ist doch Wahnsinn?! Wir leben doch seit vielen Jahren in Deutschland in einer freien Marktwirtschaft??

    Des weiterenw enn man logisch denkt hat ATU über 600 Filialen und ein riesiges Zentrallager. Das heißt ATU kauft Jährlich Ersatzteile in einer Menge von mehreren Millionen ein. Ich denke dass da der Einkaufspreis so gering ist dass ATU es sich leisten kann die Preise so niedrig zu halten.

    Dazu kommt natürlich der Markt und die Konkurrent. Wie “Autoschrauber” schon sagte gibt es Internethandel wie “Kfzteile24” bei denen die Preise schon seeeeehr günstig sind. Da Muss eine Kette wie ATU natürlich mithalten. Anders kann man ja heutzutage am Deutschen Markt nicht überleben.

    Und jetzt wird abgemahnt wegen niedrigen Preisen? Das ist doch wirklich zum lachen….

    Gruß

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