Tödlicher Unfall auf zurückgerufenen Reifen

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Laut der Washington Post wird derzeit ein Unfall im Norden des US-Bundesstaates Florida genauer untersucht, bei dem im Februar dieses Jahres ein Van der Baptistenkirche der Stadt New Port Richey offenbar aufgrund eines Reifendefektes verunglückte. Das besonders Tragische an diesem Fall ist einerseits natürlich, dass dem Blatt zufolge dabei zwei Menschen ums Leben kamen und zwei weitere verletzt wurden – aber andererseits vor allem wohl auch, dass es diesen Unfall so gar nicht hätte geben dürfen. Denn bei dem am betreffenden Fahrzeug während der Fahrt durch plötzlichen Druckverlust ausgefallenen Reifen soll es sich zwar um ein nur zwei Jahre altes Modell vom Typ BFGoodrich „Commercial T/A A/S“ gehandelt haben, doch sei der eben einer derjenigen knapp 800.000 gewesen, die der Mutterkonzern Michelin eigentlich schon im Sommer 2012 zurückgerufen hatte. Demnach soll daher nun insbesondere der Frage nachgegangen werden, ob eine entsprechende Rückrufbenachrichtigung überhaupt jemals die Kirche als Besitzer des Fahrzeuges erreicht hat. cm

 

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