Zwei Modelle fallen beim AutoBild-Allrad-Sommerreifentest durch

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Das Magazin AutoBild Allrad hat sich für einen Test von Sommerreifen für 4×4-Fahrzeuge, der in seiner ab morgen am Kiosk erhältlichen Ausgabe 4/2014 erscheint, insgesamt neun Modelle vorgenommen: Bridgestones „Dueler H/P Sport“, Contis „SportContact 5 SUV“, Dunlops „SP Quattro Maxx“, Goodyears „Eagle F1 Asymmetric SUV“, GT Radials „Champiro HPY“, Nokians „Z SUV“, Pirellis „Scorpion Verde“, Syrons „Cross 1 4×4“ sowie Uniroyals „RainSport 3 SUV“ mussten dabei in der Dimension 255/55 R18 109Y/W montiert an einem BMW X5 gegeneinander antreten. Ihre Qualitäten wurden im Gelände sowie auf trockener und nasser Piste beurteilt, wobei die Modelle von Conti, Goodyear und Pirelli den Spagat zwischen diesen drei Disziplinen am besten zu meistern wussten und daher das Prädikat „vorbildlich“ von der Redaktion verliehen bekommen haben. „Gut“ schnitten die Uniroyal-, Dunlop- und Nokian-Reifen ab, während die Leistungen des Bridgestone-Modells in der Summe als „befriedigend“ bezeichnet werden. Schlusslichter des Produktvergleiches sind die Reifen der Marken GT Radial und Syron, weil ihre Leistungen auf nasser Fahrbahn und hier insbesondere beim Bremsen offenbar stark zu wünschen übrig ließen – „nicht empfehlenswert“ urteilt AutoBild Allrad daher letztendlich über die beiden.

„Mit durchgehend guten bis sehr guten Leistungen in sämtlichen Disziplinen gewinnen Continental, Goodyear und Pirelli unseren Sommerreifentest. Die Drei leisten sich keinen Aussetzer, nur billig sind sie nicht. Sehr nahe kommt den Dreien der besonders bei Aquaplaning überzeugende Uniroyal, der überdies beim Preis deutlich unter dem Spitzentrio liegt und nur wenig mehr kostet als die beiden Billigreifen. Der schwammig fahrende Syron aus der Türkei gefällt dabei noch weniger als der indonesische GT Radial. Beide bremsen auf nasser Fahrbahn so schlecht, dass sie nicht zu empfehlen sind“, so das abschließende Fazit der Tester. Zwar ließen sich mit den beiden als „Billigreifen“ bezeichneten letztgenannten Modellen gegenüber dem Testsieger von Conti immerhin rund 250 Euro (Syron) bzw. 160 Euro (GT Radial) je Satz sparen, aber dann – so schreibt das Blatt – „sollte einem eben die nächsten zwei bis drei Sommersaisons niemand in die Quere kommen, der eine Vollbremsung notwendig macht“. Ansonsten könne es knapp werden, heißt es mit Blick auf den bei einer Verzögerung aus 100 km/h gemessenen Nassbremsweg von 61,7 (GT Radial) bzw. 62,5 Metern (Syron) im Vergleich zu den 49,0 Metern des in dieser Disziplin besten Dunlop „SP Quattro Maxx“. christian.marx@reifenpresse.de

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