„Wiederholungstäter“ Bridgestone muss 425 Millionen Dollar Strafe zahlen – Preisabsprachen

Bridgestone hat in den USA die Zahlung einer Strafe in Höhe von 425 Millionen Dollar wegen „konspirativer Preisabsprachen“ akzeptiert. Wie es dazu vonseiten des US-Justizministeriums heißt, habe sich das japanische Unternehmen in den Jahren von 2001 bis 2008 mit Wettbewerbern in Bezug auf die Verkaufspreise von Schwingungsdämpfern abgestimmt.

Dass die Strafe von dem Gericht in Toledo entsprechend hoch ausfiel, lag vor allem daran, dass Bridgestone bereits 2011 wegen ähnlicher Absprachen zu einer Strafe von 28 Millionen Dollar verurteilt worden war. Damals ging es um die Vermarktung von Marineschläuchen. Die Wettbewerbshüter folgten damit nun einer „harten Linie“ gegenüber einmal verurteilten Unternehmen die es unterließen, über weiteres wettbewerbsschädliches Verhalten in den USA Auskunft zu geben; folglich gelte Bridgestone als „Wiederholungstäter“. Zusammen mit Bridgestone sind damit bereits 26 Unternehmen sowie 28 Personen wegen der Preisabsprachen bei Schwingungsdämpfern mit Strafzahlungen von mehr als zwei Milliarden Dollar belegt worden. ab

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