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ADAC will Vorwürfe zur Leserwahl „Gelber Engel“ lückenlos aufklären

ADAC-Kommunikationschef und „Motorwelt“-Chefredakteur Michael Ramstetter hat eingeräumt, dass bei der Leserwahl im Rahmen der Verleihung des ADAC-Mobilitätspreises „Gelber Engel“ die absolute Zahl der abgegebenen Stimmen – nicht aber die Rangfolge der Ergebnisse – geschönt worden sei. Diese Zahl sei in der „ADAC Motorwelt“ höher dargestellt worden. Ramstetter übernimmt dafür die alleinige persönliche Verantwortung und legt als Konsequenz daraus mit sofortiger Wirkung sämtliche Funktionen und Aufgaben im ADAC nieder, heißt es dazu im Mediendienst „Kress Report“.

Die ADAC-Geschäftsführung weist unterdessen in einer Mitteilung darauf hin, „unmittelbar nach Bekanntwerden der ersten Vorwürfe gegen Ramstetter eine lückenlose interne Prüfung angeordnet und entsprechende Schritte initiiert“ zu haben. Noch vor Abschluss dieser Untersuchung hätte Ramstetter seinen persönlichen Fehler eingeräumt. Er hätte sich in diesem Zusammenhang für sein Fehlverhalten entschuldigt und bedauere, damit der Glaubwürdigkeit des ADAC Schaden zugefügt zu haben. Der ADAC betont, dass weder die Geschäftsführung noch das Präsidium des ADAC zu irgendeinem Zeitpunkt über diese Unregelmäßigkeiten bei der Leserwahl unterrichtet gewesen seien. ab

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