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35-jährige Partnerschaft von Bandag und Reifen Göring

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Die in Meschede ansässige Firma Reifen Göring GmbH & Co. KG ist seit 35 Jahren Bandag-Händler, und deswegen ist das Unternehmen Ende des vergangenen Jahres für die langjährige Partnerschaft mit der Auszeichnung „35 years of outstanding service as a Bandag franchise dealer“ geehrt worden. Die Reifen Göring GmbH & Co. KG wurde 1935 als Vulkanisierbetrieb mit Reifenhandel gegründet und hat über Jahrzehnte hinweg nach dem seinerzeit üblichen sowie weitverbreiteten Heißerneuerungsverfahren produziert, bis sich der damalige Inhaber Fritz Göring 1978 dazu entschied, auf das von der amerikanischen Firma Bandag lizenzierte Kalterneuerungsverfahren umzustellen. Eine Entscheidung, die man in Meschede eigenen Worten zufolge nicht bereut hat – schließlich arbeite man seither erfolgreich mit Bandag zusammen, heißt es. „Eine wahre Win-win-Situation“, wie Ralf Kerstholt – Enkel von Fritz Göring – heute beurteilt. Auch Christoph Geisen, Key-Account-Manager Retread Nord/West bei der Bridgestone Deutschland GmbH, sieht dies ähnlich. „Bei 35 Jahren Partnerschaft muss vieles richtig gewesen sein“, meint er.

Durch die Erfahrung, die Zusammenarbeit mit Bandag und die heutigen technischen Möglichkeiten könne Reifen Göring eine Qualität bieten, die vergleichbar mit einem Neureifen ist, heißt es weiter. Um die Qualität weiter zu optimieren, setzt der Runderneuerer neben dem Faktor Mitarbeiterkompetenz als Schlüsselelement demnach auch weiterhin auf die Implementierung neuwertiger Maschinen und fortschrittlicher Technologien. In diesem Zusammenhang wird auf die während der vergangenen Monate erfolgte Investition einer hohen sechsstelligen Summe in den Erwerb einer neuartigen Raumaschine, eines hochspannungsbasierenden Nagellochdetektors sowie in eine Erweiterung des Vulkanisiersystems jeweils vom Franchisepartner Bandag verwiesen. „Diese Investitionen helfen, die Qualitätssicherheit zu gewährleisten und Produktqualitäten weiter zu optimieren“, so Geschäftsführer Ralf Kerstholt. Der Nagellochdetektor beispielsweise ermögliche es, selbst kleinste Beschädigungen am Reifen aufzuspüren, und könne so helfen, frühzeitig Gefahrenquellen zu erkennen und unnötige Ausfälle zu vermeiden.

Eigenen Worten zufolge ist Reifen Göring europaweit eines der ersten Unternehmen, das ein solches Gerät einsetzt. Denn neben dem Kundenservice bzw. der Kundenzufriedenheit wird vor allem das Angebot hochwertiger Produkte als ein wichtiger Erfolgsfaktor im „heute so umkämpften Wettbewerb“ angesehen. Nicht ohne Stolz verweist man dabei auf Reklamationsquoten, die unterhalb der Marke von 0,5 Prozent der jährlichen Produktion liegen sollen. „Wir verwenden für unsere Produktion nur Karkassen höchster Güte. Ohne Ausnahme wird jede einzelne Karkasse einem aufwendigen, vierstufigen Prüfverfahren unterzogen. Eine Karkasse, die dieses Prüfverfahren nicht übersteht, wird in unserem Werk nicht runderneuert“, erklärt Hubert Kramer, Produktionsleiter und zuständig für das Karkassenmanagement. „Des Weiteren haben wir eine zusätzliche Endkontrolle, bei der jeder runderneuerte Reifen nochmals nach der Produktion auf eventuelle Mängel überprüft wird, bevor dieser unser Haus verlässt“, ergänzt Vulkaniseurmeister Ireneusz Dombrowski, der bei Reifen Göring für die Qualitätskontrolle verantwortlich zeichnet. All dies belege, dass Sicherheit und Qualität bei dem Unternehmen höchste Priorität haben, und spiegele sich in sämtlichen Arbeitsschritten von der Sichtkontrolle bis zur Endkontrolle wider.

Bandag – zwischenzeitlich Tochterunternehmen von Bridgestone – unterstützt die Qualitätsphilosophie der Mescheder demnach mit regelmäßigen Audits, was nicht zuletzt als ein weiterer Beleg einer gelebten engen Partnerschaft beiden Seiten gesehen wird: Man versuche nicht nur die Produkte optimal zu vermarkten, sondern die Zusammenarbeit umfasse über den Einsatz von Bandag-Maschinen hinaus den gesamten Prozess. „Dies hat uns schon einige große, gemeinsame Erfolge beschert und wird es hoffentlich in ähnlicher Weise in der Zukunft“, sagt Ralf Kerstholt. Dies sieht man bei Bandag offenbar ähnlich. „Wir sind stolz, mit einem Partner wie Reifen Göring zusammenzuarbeiten, und hoffen auf eine ähnlich positive, enge Kooperation für die nächsten 35 Jahre“, so Norbert Sauernheimer, Sales Manager TBR bei Bridgestone/Bandag. „Was mich stolz macht, ist jedoch nicht nur die Qualität unserer Bandag-Reifen, die von Meschede aus auch über die Grenzen hinaus europaweit unterwegs sind, sondern auch den nicht unerheblichen Beitrag zur Umwelt- und Ressourcenschonung. Durch die Runderneuerung eines Lkw-Reifens, bei der weitaus weniger Gummi benötigt wird, als für einen Neureifen, sparen wir über 70 Prozent an Rohöl, welches Hauptbestandteil zur Gummierzeugung ist, ein“, weist Jörg Kerstholt, bei Reifen Göring zuständig für die Kundenbetreuung, bei alldem auch auf den Umweltschutzaspekt hin. cm

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