Federn- und Stabilisatorenwerk von ThyssenKrupp in China

ThyssenKrupp hat ein neues Automobilzulieferwerk in China eröffnet. In Chengdu in der chinesischen Provinz Sichuan im Südwesten des Landes produziert das Unternehmen ab jetzt Federn und Stabilisatoren für den chinesischen Markt. ThyssenKrupp hat rund 20 Millionen Euro in das neue Werk investiert. Rund 200 neue Arbeitsplätze wurden dadurch geschaffen. Die Produktionskapazität des Werks liegt bei rund drei Millionen Federn und 1,5 Million Stabilisatoren im Jahr. Der neue Fertigungsstandort ist ein Joint-Venture-Unternehmen von ThyssenKrupp (60 Prozent) und dem chinesischen Komponentenhersteller Fawer Automotive Parts Ltd. (40 Prozent).

Das neu eröffnete Werk für Federn und Stabilisatoren ist der erste Produktionsstandort von ThyssenKrupp im Westen des Landes. Errichtet wurde es auf einer Fläche von circa 14.000 Quadratmetern. Im Sommer 2012 war Baustart. Im Frühjahr dieses Jahres konnte das Gebäude planmäßig fertiggestellt werden. Es folgte die Einrichtung der Produktionsmaschinen und der Hochlauf der Anlagen. Die Serienproduktion wurde im Oktober gestartet.

Federn und Stabilisatoren sind wichtige komfort- und sicherheitsrelevante Bauteile in einem Automobil. Sie sorgen für eine gleichmäßige Bodenhaftung der Räder. Stöße, die von der Fahrbahn an die Karosserie übertragen werden, und Fliehkräfte, die bei Kurvenfahrten auf das Auto einwirken, werden durch Federn und Stabilisatoren aufgefangen und abgemildert. dv

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