Fleetcheck doppelt so schnell – dank V2B-Rückschlagventilkappe von Alligator

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Seit über 15 Jahren ist die Firma Reiff Reifen und Autotechnik GmbH aus Reutlingen im Bereich Reifenmanagement unterwegs. „Aktuell haben wir etwa 3.000 Fahrzeuge unter Vertrag“, berichtet Helmut Kottwitz, der bei Reiff für das Reifenmanagement im Nutzfahrzeugflottengeschäft verantwortlich ist. „Schwerpunktmäßig bewegen sich unsere Kunden im Regional- und Fernverkehrseinsatz, aber auch Kunden im gemischten Einsatz Straße/Baustelle gehören dazu“. In der Betreuung dieser Fahrzeuge falle einiges an Arbeit an. So werden üblicherweise alle Fahrzeuge viermal pro Jahr einem gründlichen Reifencheck unterzogen. Nach Abschluss des elektronisch unterstützten Fleetchecks erhalte der Kunde eine umfassende und tiefgehende Auswertung mit Analyse zum Luftdruck- und Reifenzustand sowie zu den aktuellen Profiltiefen.

Peter Kottwitz – Bruder von Helmut Kottwitz – ist für die praktische Umsetzung der Fleetchecks verantwortlich: „Der Termin zum Fleetcheck wird mit dem Kunden rechtzeitig vereinbart, um auch möglichst viele Fahrzeuge auf dem Hof zu haben. Aber alle kriegt man selten, so dass im Ausnahmefall, und auf Absprache, auch andere Fuhrparkstandorte angefahren werden müssen.“ Um den Einsatz vor Ort möglichst effizient zu gestalten, wurde ein speziell ausgestattetes Fahrzeug entwickelt und angeschafft, in dem sich neben allen gängigen Werkzeugen und Hilfsmitteln, wie z.B. ein Handheld-PDA über den alle Messwerte erfasst und automatisch ins Reifenmanagementsystem übertragen werden, auch ein Kompressor befindet.

„Die Fuhrparkchecks finden meist am Samstag statt und in der Spitze überprüfen meine drei Kollegen und ich bis zu 200 Einheiten, sprich über 1.200 Reifen, an diesem Tag. Oft sind wir noch zu Gange, wenn vom Kunden keiner mehr da ist, da wir neben der Kontrolle ja auch abweichende Luftdrücke anpassen. Das wäre ohne das spezielle Fahrzeug nicht möglich.“

Dass aber überhaupt so viele Fahrzeuge geprüft und bei Bedarf auch Luftdrücke angepasst werden können, sei erst seit dem Einsatz der Alligator-V2B-Kappe möglich. Helmut Kottwitz: „Auf der Reifen-Messe 2012 in Essen bin ich zum Alligator-Messestand, da ich mich über die sogenannte V2B-oder Rückschlagventilkappe schlau machen wollte. Leider war die gesamte Standbesatzung von Alligator in Gesprächen verwickelt. Einzig Herr Seidl, der Geschäftsführer von Alligator, wie ich heute weiß, war ‚greifbar’. Und der erklärte mir dann höchstpersönlich die Vorteile des Produktes.“

Luftdruck messen und anpassen, ohne die Ventilkappe abzunehmen, ist mit der Alligator-V2B-Kappe möglich

Luftdruck messen und anpassen, ohne die Ventilkappe abzunehmen, ist mit der Alligator-V2B-Kappe möglich

Daraufhin startete man bei Reiff die ersten Versuche mit Flottenkunden. Dass diese erfolgreich verliefen, beweise die Tatsache, dass mittlerweile über 15.000 V2B-Kappen bei Reiff im Einsatz sind. „Wir haben eine Zeitersparnis beim Gesamtzyklus von 50 bis 60 Prozent erreicht, aber nicht nur wir haben profitiert. Selbst notorische ‚Luftdruckignoranten’ zeigten nach wenigen Monaten eine deutlich höhere Bereitschaft zur Luftdruckkontrolle und -korrektur. Schließlich sind alle Kunden angehalten, zusätzlich zu unseren Kontrollen mindestens einmal pro Monat selbst zu prüfen“, ergänzt Helmut Kottwitz.

Alligator – Ventilspezialist aus Giengen an der Brenz – hat weltweit bereits über 100 Millionen V2B-Kappen verkaufen können. Schwerpunktmäßig zwar in den USA, aber langsam nehme auch der Bekanntheitsgrad in Europa zu. „Ein Versuch lohnt sich in jedem Fall“, heißt es dazu. ab

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