RDK-Systeme in laufender Saison: Völlig indiskutable Situation

Montag, 25. November 2013 | 0 Kommentare
 
Wann muss ein neues Auto mit RDK-Sensoren ausgerüstet werden und wann kann man – zumindest rechtlich – darauf verzichten?
Wann muss ein neues Auto mit RDK-Sensoren ausgerüstet werden und wann kann man – zumindest rechtlich – darauf verzichten?
Seit Mitte vergangenen Jahres informiert der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk permanent und ausdrücklich über die neue Gesetzeslage hinsichtlich des Einsatzes von Reifendruckkontrollsystemen (RDKS) in neuen bzw. neu zugelassenen Fahrzeugen. „Deshalb sei an dieser Stelle noch einmal auf die beiden wesentlichen Termine der Inkraftsetzung/Wirksamkeit der EU-VO 661/2009 hingewiesen“, so der Verband in einem aktuellen Newsletter. Erstens: Die EU-VO 661/2009 zu RDKS gilt ab 1. November 2012 für ab diesem Zeitpunkt neu typengenehmigte (neu homologierte) Kraftfahrzeuge der Klasse M1, d.h. diese Fahrzeuge müssen verbindlich mit einem RDKS ausgestattet sein, dass die Bedingungen der ECE-R 64 erfüllt (direkte oder indirekte Systeme). Zweitens: Die EU-VO 661/2009 zu RDKS gilt ab 1. November 2014 für alle ab diesem Zeitpunkt neu zugelassene Kraftfahrzeuge der Klasse M1, d.h. diese Fahrzeuge müssen verbindlich mit einem RDKS ausgestattet sein, das die Bedingungen der ECE-R 64 erfüllt (direkte oder indirekte Systeme). Das Problem für den Reifenhandel liegt dem BRV zufolge allerdings weiterhin in der eindeutigen Zuordnung neuer Fahrzeuge zu den oben angegebenen Terminen. Der BRV kritisiert dazu: „Die Genehmigungsbehörde in Deutschland, das KBA, sieht sich außer Stande, hierzu verifizierbare Informationen bereit zu stellen.“

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Kategorie: Markt, Werkstatt

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