Fahrzeugzulieferer Tenneco meldet Rekordquartal

Die Tenneco Inc. hat ihre Finanzergebnisse für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht, und der Zulieferer von Abgasanlagen (Hauptmarke: Walker) und Stoßdämpfern (Hauptmarke: Monroe) der Fahrzeugindustrie kann dabei vom Erreichen neuer Rekorde berichten. Demnach waren die von Juli bis September erzielten mit ziemlich genau zwischen 1,9 und zwei Milliarden US-Dollar (knapp 1,5 Milliarden Euro) in noch keinem anderen Dreimonatszeitraum der Unternehmenshistorie höher. Davon wurden 333 Millionen Dollar (entsprechend einem etwa 17-prozentigen Anteil) im Aftermarket ungesetzt, während das Pkw-Erstausrüstungsgeschäft bei Tenneco im dritten Quartal für annähernd 1,4 Milliarden Dollar (Umsatzanteil: gut 71 Prozent) und der Bereich Nutz-/Spezialfahrzeuge für 236 Millionen Dollar oder leicht mehr als zwölf Prozent vom Umsatz steht. In allen drei Bereichen habe man gegenüber dem Vorjahresquartal mehr oder weniger stark zulegen können, heißt es mit Blick auf Steigerungen um drei Prozent (Aftermarket) über zehn Prozent (Pkw-Erstausrüstung) bis hin zu 28 Prozent (Nutz-/Spezialfahrzeuge).
Der Nettogewinn wird mit zwölf Millionen Dollar beziffert, bereinigt um Restrukturierungskosten mit 62 Millionen Dollar. Als EBIT (Gewinn vor Zinsen, Ertragssteuern und Minderheitsanteilen) werden 72 Millionen US-Dollar in der aktuellen Quartalsbilanz ausgewiesen, bereinigt soll es bei 130 Millionen US-Dollar liegen. „Die Ergebnisse im dritten Quartal zeigen, dass unser Geschäft solide und über alle Märkte, Regionen, Kunden und Produktlinien hinweg ausgewogen verteilt ist. Denn wir haben sowohl ein Rekordergebnis beim Umsatz als auch beim bereinigten EBIT erzielt“, freut sich Gregg Sherrill, Chairman und CEO von Tenneco, über das positive Zahlenwerk. Das Unternehmen sei gut aufgestellt, um das Jahr 2013 mit einem guten Ergebnis abzuschließen. „Wir profitieren nicht nur von einem höheren Pkw-Produktionsvolumen, sondern werden auch neue Erstausrüstungstechnologien für Pkw auf den Markt bringen und weiterhin im Nutzfahrzeugsektor wachsen“, so Sherrill. cm

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