Pirelli hält Umsätze nahezu stabil – Premiumstrategie hilft Margen (noch) nicht

Auch in dem jetzt vorgelegten Pirelli-Quartalsbericht kommt die anhaltende, wenn auch nachlassende Schwäche des europäischen und russischen Reifenmarktes zum Ausdruck. Wie der italienische Reifenhersteller berichtet, seien von Juli bis September weltweit 1,52 Milliarden Euro umgesetzt worden, was einem Rückgang von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Im gesamten bisherigen Geschäftsjahr, konnte Pirelli seine Umsätze unterdessen um 1,7 Prozent auf jetzt 4,65 Milliarden Euro steigern.

Besser im dritten Quartal war indes die Umsatzrendite, die bei 13,7 Prozent lag, während diese Kennziffer für das bisherige Gesamtjahr bei 12,8 Prozent liegt. Dabei kommt Pirellis Premiumstrategie offensichtlich noch nicht zum Tragen. Im dritten Quartal stammten zwar bereits 50,8 Prozent der Umsätze mit Pkw-Reifen (in Summe: 1,12 Milliarden Euro) aus dem Geschäft mit Premiumprodukten – Tendenz steigend; im bisherigen Gesamtjahr lag dieser Anteil bei 49,6 Prozent. Während Pirelli im laufenden Jahr insgesamt sechs Prozent mehr Reifen verkaufen konnte, stiegen die Absätze bei Premiumreifen um 11,7 Prozent, so der Hersteller in seinem Quartalsbericht. Dennoch: Während die EBIT-Margen gerade bei Lkw-Reifen in den ersten neun Monaten von 10,5 auf 13,5 Prozent anstieg, fielen sie bei Pkw-Reifen von 14,8 auf 12,8 Prozent. ab

Weitere Details zu diesen Zahlen erfahren Sie hier in unserem Geschäftsberichte-Archiv.

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