Contis Beat-the-Best-Sieger verbraucht über 3,5 Liter weniger Sprit

3,57 – 2,71 – 1,91: Was sich auf den ersten Blick wie drei zufällig zusammengewürfelte Zahlen liest, hat einen ganz konkreten Bezug. Dahinter verbergen sich die von den Siegern beim diesjährigen Kraftstoffsparwettbewerb „Beat-the-Best“ mit Reifen von Continental erzielten Minderverbräuche. Der Wettbewerb ging 2013 bereits in die fünfte Runde: Der Transportlogistiker Finsterwalder und die Spedition Hempowicz sind die diesjährigen Gewinner.

Erneut waren bundesweit 16 Speditionen ausgewählt worden, die mit je zwei Fahrern sechs Monate lang testeten, wie sie in der täglichen Praxis mit der neuen L2/R2-Reifengeneration von Continental ihren Kraftstoffverbrauch senken und damit bares Geld sparen können. Als Vergleich dienten die Verbrauchszahlen über den Zeitraum von sechs Monaten vor der Umrüstung auf die Premiumreifen. Die drei Teilnehmer mit den höchsten Einsparungen durften sich über Tankgutscheine im Wert von 600, 400 und 200 Euro freuen.

Unangefochten an der Spitze lag diesmal mit einem Minderverbrauch von 3,57 Litern Steffen Hemann von der Finsterwalder Transport und Logistik GmbH. Die Unternehmensgruppe mit zahlreichen Standorten bietet mit über 1.200 Mitarbeitern und rund 260 Fahrzeugen ganzheitliche Logistiklösungen für Industrie und Handel. Angesichts des hohen Wettbewerbsdrucks und der seit Jahren steigenden Dieselpreise genießt das Thema Kraftstoffeinsparung im Unternehmen einen hohen Stellenwert.

„Per Telematik werden die Verbräuche täglich ausgewertet, regelmäßig stehen zudem Eco-Fahrtrainings und Fahrerschulungen auf dem Programm“, berichtet Fuhrparkleiter Hellmut Falke. Der Wettbewerb von Continental sei ein Beleg dafür, dass die Bereifung einen ganz wesentlichen Einfluss auf die Kraftstoffkosten habe. „Bei der zukünftigen Reifenwahl werden wir daher neben einer hohen Laufleistung insbesondere auch auf einen optimierten Rollwiderstand achten“, so Falke. Dass insgesamt die CO2-Bilanz der Firma verbessert werden kann, ist dabei ein weiterer Grund für die genannten Maßnahmen.

Was die zukünftige Reifenwahl anbelangt, ist bei der Spedition Hempowicz aufgrund des Ergebnisses beim „Beat-the-Best“-Wettbewerb bereits eine konkrete Markenentscheidung gefallen. „Wir werden nach und nach komplett auf Conti umrüsten“, sagt Paul Schneevoigt, Fuhrparkleiter des Unternehmens mit Sitz in Nordhausen (Thüringen). Mit Bernhard Brünner und Lutz Schlote belegten beim Contest von Continental gleich zwei Fahrer der familiengeführten Spedition die Plätze 2 und 3. Und das mit einem Minderverbrauch von 2,71 beziehungsweise 1,91 Litern.

Die rund 60 Lkw der Spedition Hempowicz sind vorwiegend in Deutschland sowie im angrenzenden Ausland unterwegs, transportiert werden hauptsächlich Automobilzulieferteile und Agrarprodukte. „Wir bewerten seit Jahren die bei uns eingesetzten Reifen nicht nur unter dem Aspekt der Laufleistung“, betont Schneevoigt. Vielmehr werde im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit speziell auch dem Rollwiderstand große Bedeutung beigemessen.

„Dass dies mehr als berechtigt ist, zeigen mathematische Berechnungen, wonach ein Prozent Optimierung des Rollwiderstands etwa den gleichen Effekt hat wie sieben Prozent Laufleistungsoptimierung“, unterstreicht Dr. Marko Multhaupt, Leiter Marketing und Vertrieb Ersatzgeschäft Nfz-Reifen für Deutschland, Österreich und die Schweiz. dv

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