Dneproshina unter neue Flagge zurück am Markt

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Nachdem der ukrainische Reifenhersteller Dneproshina Ende vergangenen Jahres in die Insolvenz ging und kurz vor seiner Abwicklung stand, stehen nun – ein Dreivierteljahr später – die Zeichen wieder auf Wachstum. Zentral dabei war die Übernahme der Dneproshina-Produktionsstätte durch InterMicro Delta, Ink., ein ukrainisches Privatunternehmen mit Sitz in Kiew. Im Laufe dieses Sommer wurde nun die Dneproshina-Fabrik modernisiert, so dass aktuell wieder die Produktion von modernen Landwirtschaftsreifen bis 42 Zoll in Betrieb genommen wird. Dem Unternehmen stehe man jetzt mit seinen Landwirtschaftsreifen „mit den besten internationalen Hersteller auf einem Niveau“. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen weitere, kontinuierliche Verbesserungen der Produkte und der Produktionsprozesse an. Wie das Unternehmen dazu schreibt, habe man die bisher bekannt Profilbezeichnung „Agrowork“ in „Agropower“ umbenannt, um den Imagewandel unter den neuen Eigentümern zu befördern. Gleichzeitig kündigt Dneproshina an, dass noch bis zum Ende dieses Jahres die Produktion um 40 Prozent gesteigert werden sollen. Dazu gehört dann auch, dass bereits Anfang des kommenden Jahres neue OTR-Reifen auf den europäischen Markt kommen sollen.

InterMicro Delta, Ink sei „eine schnelllebige Firma, bei der ein Team aus professionellen Managern tätig ist, das sich mit einem völlig neuen Konzept der Entwicklung des Unternehmens und auch der Expansion der Marke ‚Dneproshina’ auf den internationalen Märkten beschäftigt. Um dies zu erreichen, konzentriert sich das Unternehmen auf die Massenproduktion von qualitativ hochwertigen Produkten, die allen Anforderungen bezüglich Sicherheit, Komfort und Effizienz erfüllen und den internationalen Standards DIN EN ISO 9001: 2000 entsprechen“, heißt es dazu in einer Mitteilung.

Zentral für den Erfolg der neuen Dneproshina-Eigentümer sei auch der fortgesetzte Kontakt zu den europäischen Vertriebspartnern. In Deutschland zum Beispiel pflege man seit nunmehr 15 Jahren enge Beziehungen zur Baro GmbH. Der Händler aus Hamburg werde als einer der „zuverlässigen Partner auf dem deutschen Markt sowie auch in vielen Ländern Westeuropas“ sehr geschätzt, heißt es weiter in der Mitteilung. „Das Management beider Unternehmen hat vor, die Zusammenarbeit weiter zu festigen und auszubauen. Aktuell befinden sich beide Unternehmen in der Planung und Durchführung individueller Marketingmaßnahmen zur Förderung der Marke auf dem europäischen Markt.“ ab

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