Knapp ein Viertel der Pkw mit erheblichen Mängeln unterwegs

Aus sicherheitstechnischen Gründen hat der Gesetzgeber die Einstufung der Fahrzeugmängel (Mangelbaum) bei der amtlichen Hauptuntersuchung (HU) dem aktuellen technischen Standart der Fahrzeuge angepasst. Damit haben sich auch die Ergebnisse bei der HU verändert. Nach dem neuen Mangelbaum werden nun die Mängel bei allen Überwachungsorganisationen einheitlich bewertet. Darauf wies die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung bei der Vorstellung ihres aktuellen Pkw-Mängelreports auf der IAA in Frankfurt hin. Insgesamt ist die Zahl der erheblichen Mängel bei der HU weiter gestiegen, da einzelne Mängel nach den neuen Vorgaben nun stärker bewertet werden. Knapp ein Viertel aller untersuchten Fahrzeuge fielen bei der HU im ersten Halbjahr aufgrund schwerwiegende Sicherheitsmängel durch und erhielten im ersten Anlauf keine Prüfplakette. Besonders häufig wurde die Beleuchtungs- und Bremsanlage sowie Räder und Reifen beanstandet. Spitzenreiter über alle Altersklassen hinweg ist bei den Top-3-Mängeln mit 19,8 Prozent die Gruppe „Beleuchtung und Elektrik“. Auf Platz zwei folgen Mängel an der „Bremsanlage“ mit 10,3 Prozent. Den dritten Platz belegen die Mängel an „Achsen, Räder, Reifen, Aufhängungen“ mit 10,1 Prozent. ab

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