Michelin kommt auf Touren in Sachen Formel 1 – „Sind bereit“

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Die Diskussionen über den oder die zukünftigen Reifenlieferanten der Formel 1 gehen weiter. Nun lässt sich Michelins Motorsportdirektor Pascal Couasnon in der Tageszeitung „Le Figaro“ zitieren und unterstreicht darin Michelins Willen und Bereitschaft, ab dem kommenden Jahr Reifen für die Königsklasse des Motorsports zu liefern. Couasnon zufolge habe Michelin der FIA ein entsprechendes Schreiben geschickt und darin wissen lassen, man stehe für Verhandlungen über ein etwaiges Engagement in der Formel 1 bereit. „Unsere Position liegt jetzt auf dem Tisch. Wenn sie jetzt reden wollen…, sind wir dazu bereit“, so Couasnon in „Le Figaro“. Wie bekannt möchte Michelin – im Falle eines Falles – am liebsten die Formel 1 auf 18 Zoll große Reifen stellen; Pirelli liefert aktuell Reifen in 13 Zoll. Michelin hatte sich vor sieben Jahren aus der Formel 1 zurückgezogen.

Laut Couasnon sollten alle Verhandlungen bezüglich eines Formel-1-Engagements der Franzosen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Während Michelin bis dato stets öffentlich formuliert, in der Formel 1 ausschließlich im Wettbewerb mit andere Reifenherstellern an den Start zu gehen; an einer Exklusivpartnerschaft habe man kein Interesse. Diese Kondition hat sich nun ganz offenbar auch geändert. Couasnon zufolge sei man zwar weiterhin bereit, in den Wettstreit mit anderen Herstellern zu treten. In zahllosen Medien wird bereits über einen neuen „Reifenkrieg“ fabuliert, wie es ihn zu Zeiten vom Michelin und Bridgestone als Reifenlieferanten der Formel 1 gab. Aber: „Es macht uns jetzt nichts mehr aus, Exklusivlieferant zu sein“, so Couasnon weiter. „Wir sind bereit dafür, denn die technische Herausforderung ist sehr interessant.“ ab

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