Wenn HU/AU, dann eher in der Werkstatt als bei Prüforganisationen

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Mit einem 57-prozentigen Anteil lässt laut einer von Autoscout24 beim Marktforschungsinstitut Innofact AG in Auftrag gegebenen Umfrage die Mehrheit der deutschen Autofahrer die gesetzlich vorgeschriebene regelmäßige Haupt- und Abgasuntersuchung (HU bzw. AU) ihres Fahrzeuges am ehesten in einer Werkstatt durchführen. Demnach steuern deutlich weniger dafür direkt eine der Prüfstationen des TÜV (21 Prozent), der Dekra (elf Prozent), GTÜ oder KÜS (jeweils zwei Prozent) an. Und bei acht Prozent fällt die Wahl in Sachen HU/AU der Umfrage zufolge auf eine Werkstattkette wie ATU oder Pit-Stop. Bei alldem soll sich die Mehrheit der Befragten zufrieden mit dem Service der Prüfstellen gezeigt haben – unabhängig davon, wo das Fahrzeug für die HU/AU abgegeben wird. Auch das Preisniveau für die Abnahme werde überwiegend positiv (56 Prozent) beurteilt, heißt es weiter.

Einen HU-/AU-Servive anzubieten, kann sich für Werkstätten übrigens durchaus auszahlen. Zwar gaben 61 der Befragten an, dass bei der letzten Prüfung ihres Autos kein Mangel festgestellt wurde, aber wenn doch, dann sollen 72 Prozent der Umfrageteilnehmer die kalkulierten Kosten für die fälligen Reparaturen „ohne Murren“ bezahlt haben: Etwa jeder Dritte (31 Prozent) berappte dafür 500 bis 1.000 Euro, eine Minderheit von drei Prozent zahlte aber auch schon mal zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Weitere 14 Prozent holten ein zweites Angebot ein, und vier Prozent sollen ihr Auto gleich haben verschrotten lassen, da sich die Reparaturkosten nicht mehr lohnten. „Bewusst Geld zurücklegen, um für mögliche Reparaturen gerüstet zu sein, tun im Übrigen die Wenigsten (38 Prozent)“, so ein weiteres Ergebnis der Autoscout24-Umfrage. cm

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