Le Mans ist für Michelin das Motorsport-Highlight des Jahres

Am 22. Juni startet im Herzen Frankreichs das wohl berühmteste und anspruchsvollste Langstreckenrennen der Welt. Die 24 Stunden von Le Mans feiern in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag. Bei der Jubiläumsausgabe kämpfen 61 Teams in vier Klassen um den Sieg. Michelin will seine Erfolgsserie an der Sarthe fortsetzen. Der französische Reifenhersteller ist in Le Mans seit 1998 ungeschlagen, für ihn ist es ist das Motorsport-Highlight des Jahres.

Michelin peilt auf der 13,6 Kilometer langen Strecke den 22. Gesamtsieg an. Bei der diesjährigen Ausgabe des 24-Stunden-Rennens von Le Mans setzt sowohl in der Top-Kategorie LM P1 als auch in der GTE Pro das komplette Starterfeld auf die neue Reifengeneration von Michelin. In der LM P2 vertrauen mit Signatech Alpine, Pecom Racing, Level 5 Motorsports und KCMG vier Teams dem schwarzen Gold aus Clermont-Ferrand.

Neues Wahrzeichen

Bei der diesjährigen Ausgabe des 24-Stunden-Rennens von Le Mans dürfen sich Fahrer und Fans auf ein ebenso eindrucksvolles wie nützliches neues Wahrzeichen freuen: Der „Michelin Ranking Tower“ informiert die Zuschauer über den aktuellen Stand des Rennens. Seine Premiere feierte der 25 Meter hohe Turm bereits im Rahmen der offiziellen Vortests: Pierre Fillon (Direktor des veranstaltenden „Automobile Club de l’Ouest“) und Florent Menegaux (Pkw-Produktdirektor von Michelin) nahmen die beleuchtete Positionsanzeige feierlich in Betrieb. Der Tower steht neben der Start-Ziel-Geraden nahe der Boxengassen-Ausfahrt und ist für die Zuschauer weithin sichtbar.

Der neue, prominent platzierte „Michelin Ranking Tower“ mit seinem Hightech-Display ist jedoch weit mehr als eine bloße Anzeigentafel: Neben dem Gesamtstand und den Zwischenergebnissen in einzelnen Klassen präsentiert er auch Videos und Nachrichten – eine einzigartige Lösung. „Diese neue Einrichtung unterstreicht die große Sympathie, die unser Unternehmen den Fans des Langstreckensports entgegen bringt“, betont Menegaux. „Auf diese Weise leisten wir unseren Teil, um die Faszination und die Attraktivität der 24 Stunden von Le Mans nochmals zu verbessern.“

Le Mans und Michelin in Zahlen

– 3 Mal so lange wie noch 1998 halten die heutigen Langstreckenrennreifen von Michelin.

– 3 g beträgt die seitliche Fliehkraft in der Porsche-Kurve des Circuit des 24 heures.

– 3,5 g beträgt die Verzögerung beim Bremsen am Ende der Hunaudières-Geraden.

– 5 Tankstints am Stück auf nur einem Satz Rennreifen von Michelin legte der Audi R18 TDI ultra beim Gesamtsieg 2011 zurück. Die gleiche Laufleistung gelang schon 2009 mit dem LM P1-Prototypen von Signature. Fünf Stints entsprechen fast vier Stunden Fahrzeit im Renntempo.

– 11 Sätze Rennreifen von Michelin benutzte der Audi R18 e-tron quattro mit der Startnummer 1 bei seiner Siegesfahrt 2012.

– 12,7 Kilogramm wiegt ein Michelin-Hinterreifen eines LM P1-Prototypen in der Dimension (37/71-18) ohne Felge. Die ab 2014 benutzten schmaleren LM P1-Reifen der Dimension (31/71-18) bringen nur noch 11,5 Kilogramm auf die Waage.

– 21 Mal siegte Michelin bereits bei den 24 Stunden von Le Mans, zuletzt bei 15 Rennen in Folge.

– 25 Meter Höhe misst der neue, von Michelin gestiftete Anzeigeturm an der Start-Ziel-Geraden nahe der Boxengassenausfahrt.

– 35 Prozent mehr Distanz halten die aktuellen Rennreifen von Michelin im Vergleich zu den Versionen von vor zehn Jahren aus.

– 36 Fahrzeuge (von 56) werden bei den 24 Stunden von Le Mans auf Rennreifen von Michelin rollen.

– 100 Grad Celsius beträgt ungefähr die optimale Betriebstemperatur eines Slick-Reifens im Langstreckensport.

– 120 Mal das eigene Gewicht kann ein Langstreckenrennreifen von Michelin aushalten. Verglichen mit der „Tragfähigkeit“ eines Menschen müsste ein 75-Kilo-Mann rund neun Tonnen heben.

– 150 Zutaten sind in einem Langstreckenrennreifen von Michelin verarbeitet. Hierzu zählen natürlicher und synthetischer Kautschuk sowie Textilfasern wie Nylon und Polyester sowie Harze, Phosphat, Wachs und vieles andere.

– 1.231 Kilometer oder 87 Runden legte 2008 ein LM GT1-Auto auf ein und demselben Satz Regenreifen von Michelin zurück.

– 6.000 Reifen bringt Michelin heute „nur“ noch mit an die Sarthe. Durch die deutlich längere Dauerhaltbarkeit konnte die Anzahl der verbrauchten Pneus drastisch reduziert werden. Vier Jahre zuvor lieferte Michelin noch rund 9.000 Reifen an die Strecke.

– 6.500 Mal werden die Flanken eines jeden Reifens im Verlauf einer Le Mans-Runde komprimiert. Dies summiert sich während eines 13-Runden-Stints auf 84.500 Mal „zusammenstauchen“. dv

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