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Motorisierte Zweiräder auch im Februar eher weniger gefragt

Laut Onlinebefragung der CreditPlus Bank AG unter 1.000 Bundesbürgern liebäugeln zwar viele Deutsche mit dem Kauf eines motorisierten Zweirades, doch zumindest in den ersten beiden Monate 2013 sind weniger als im Vorjahr diesem Impuls gefolgt. Das belegt die aktuelle Zulassungsstatistik des Industrieverbandes Motorrad e.V. (IVM): Nach dessen Zahlen kamen im Januar und Februar zusammen gut 8.900 Maschinen neu auf Deutschlands Straßen, was einem Minus von 2,5 Prozent gegenüber Opens external link in new windowdemselben Zeitraum 2012 entspricht. Betroffen von einem Abschwung waren demnach alle Fahrzeugsegmente mit Ausnahme der Leichtkrafträder: Ihre Zulassungen stiegen – allerdings von einem niedrigen Ausgangsniveau kommend – um 29,9 Prozent auf rund 800 Einheiten. Leichtkraftrollen verloren allerdings 25,1 Prozent, und der IVM meldet hier gut 1.000 Neuzulassungen für die ersten beiden Monate 2013. Mehr oder weniger stabil entwickelten sich die Zulassungen für „richtige“ Motorräder, denn mit bisher über 6.200 Maschinen waren es nur 0,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Ein wenig mehr verloren haben Kraftroller: Ihre Neuzulassungen gingen um 5,9 Prozent auf ebenfalls gut 800 Einheiten zurück. Dabei hat die CreditPlus-Umfrage zutage gefördert, dass unter den Kaufinteressenten für Krafträder – immerhin 42 Prozent der Befragten können sich demnach vorstellen, ein Motorrad, Motorroller oder Quad zu kaufen – gerade Motorroller mit 27 Prozent der Nennungen in der Beliebtheit ganz vorne liegen.

Den Erwerb eines Quads können sich der Umfrage zufolge 13 Prozent der am Kauf eines Kraftrades Interessierten vorstellen gefolgt von Allround-/Sporttouringmaschinen (zehn Prozent), Leichtkrafträdern (neun Prozent) sowie Choppern/Cruisern (acht Prozent). Die Branche dürfte zudem freuen zu hören, dass über die 42 Prozent, die sich einen Kauf vorstellen können, weitere 14 Prozent einen Motorradkauf für die Zukunft grundsätzlich nicht ausschließen wollen. Dabei sind die Deutschen offenbar durchaus bereit, tief in die Tasche zu greifen: Für 53 Prozent kommen Motorräder zu einem Preis von 2.500 bis 15.000 Euro infrage – sieben Prozent würden sogar noch mehr ausgeben, während für 30 Prozent nur Maschinen interessant sind, die weniger als 2.500 Euro kosten. Genaue Vorstellungen haben die Befragten zudem von den wichtigsten Eigenschaften ihres Kaufobjekts. Ganz oben steht ein günstiger Preis (60 Prozent), gefolgt von Sicherheit (49 Prozent) und leichter Fahrbarkeit (42 Prozent). Dahinter folgen ein bequemer Sitz (39 Prozent), die PS-Zahl (35 Prozent) und das Design (29 Prozent). Die meisten Deutschen würden ihr motorisiertes Zweirad für längere Ausfahrten in ihrer Region nutzen (24 Prozent). Dahinter folgen Erledigungen in der Stadt (21 Prozent), Verkehrsmittel zur Arbeit (19 Prozent) und Reisen innerhalb Deutschlands (15 Prozent). Reisen ins Ausland dagegen kommen für die meisten Befragten nicht infrage (vier Prozent). cm

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