Chinas Reifenindustrie wächst 2012 nur langsam

Die führenden chinesischen Reifenhersteller konnten im vergangenen Jahr ihre Umsätze nur geringfügig ändern. Wie der Verband der China Rubber Industry Association (CRIA) mitteilt, hätten die 43 Mitglieder des Verbands – dies sind allesamt führende Hersteller des Landes – 2012 205,6 Milliarden RMB (25 Milliarden Euro insgesamt bzw. 580 Millionen Euro im Durchschnitt pro Hersteller) umgesetzt, 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Dafür haben sie 325,5 Millionen Reifen produziert, von denen wiederum 287 Millionen Radialreifen waren; dies entspricht einem durchschnittlichen Wachstum von zwei Prozent. Dabei konnten die 31 rein chinesischen Hersteller unter dem CRIA-Mitgliedern ihre Produktion und ihren Umsatz um 6,3 resp. 2,4 Prozent steigern, während die zwölf in China produzierende Unternehmen unter den CRIA-Mitgliedern mit nicht-chinesischen Eigentümern Rückgänge von 3,8 resp. 4,7 Prozent hinnehmen mussten.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 139 Millionen Reifen aus China mit einem Wert von 71,8 Milliarden RMB (8,8 Milliarden Euro) von CRIA-Mitgliedern exportiert, was rund einem Drittel ihrer Produktion entspricht. Während die Anzahl der exportierten Reifen gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozent anstieg, konnten die CRIA für den Exportwert lediglich ein Wachstum von 0,1 Prozent ermitteln; chinesische Exportreifen sind also im Durchschnitt günstiger verkauft worden. Es verwundert dabei nicht, dass die 31 rein chinesischen Hersteller dabei überdurchschnittlich vom Export profitierten und hier mehr Wachstum generieren konnten als Tochtergesellschaften internationaler Unternehmen in China, die natürlich immer auch die Aufgabe habe, den nationalen Markt mit Reifen zu versorgen. ab

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