Rekordjahr für die Gelben Engel: 144.244 Reifenschäden

Exakt 4.172.146 Mal wurden die ADAC-Straßenwachtfahrer und die Straßendienstpartner im vergangenen Jahr zu einer Panne gerufen – das zweithöchste Aufkommen, das die Gelben Engel je bewältigt haben. Nur 2010 war der ADAC noch häufiger im Einsatz (4.250.724 Hilferufe). Im Vergleich zu 2011 hat das Pannenvolumen 2012 um 2,6 Prozent zugenommen. Die Pannenhilfen bei Reifenschäden haben hingegen von 152.173 auf 144.244 abgenommen.

Trotz der gestiegenen Anforderung arbeiteten die Helfer in Gelb 2012 so erfolgreich wie nie zuvor: Die Quote der an Ort und Stelle behobenen Pannen konnte 2012 auf 85 Prozent gesteigert werden, 2011 waren es noch 84 Prozent. „Dass die Erfolgsquote auf diesem historischen Höchststand ist, spricht für die hohe Professionalität und die Leidenschaft, die die Gelben Engel bei ihrer Arbeit an den Tag legen“, so ADAC-Präsident Peter Meyer.

Der 2. Februar 2012 war mit 27.512 Einsätzen der Tag, an dem die Gelben Engel am häufigsten ausrückten. Pannenursache Nummer 1 waren auch im vergangenen Jahr defekte oder leere Batterien (685.751 Einsätze). Außergewöhnlich war hingegen, dass fast 7.000  Dieselfahrer wegen versulzter Kraftstofffilter die Pannenhelfer benötigten. Der Grund: Zwischen dem 1. und 14. Februar herrschte in ganz Deutschland eine Kältewelle mit Tiefsttemperaturen bis zu minus 20 Grad.

Die Pannenhilfe des ADAC ist längst nicht mehr nur über Telefon oder Internet zu erreichen, sondern auch von unterwegs via Smartphone. 2012 zählte der Club mehr als eine Million Downloads seiner Pannenhilfe-App, die die für den Hilfeprozess erforderlichen Daten sekundenschnell an den ADAC übermittelt. Praktisch ist dies insbesondere, wenn der liegengebliebene Autofahrer den genauen Pannenort nicht kennt oder ihn nur ungenau beschreiben kann. dv

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