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Fulda Challenge: Leistungsfähigkeit unter extremen Bedingungen

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Bei der Ankunft der Teilnehmer der diesjährigen Fulda Challenge im kanadischen Yukon Territory beklagten sich etliche ‚Altgefahrene’ der Veranstaltung über das milde Wetter: Warum nur um alles in der Welt machte das Thermometer bei ‚nur’ 20 Grad unter Null halt, hatten die Teilnehmer der 2012er Fulda Challenge doch mit Temperaturen von 46 Grad unter Null zurechtkommen müssen. Im Laufe der Tage im Yukon Territory bekamen die Teilnehmer und mitfahrenden Journalisten allerdings andere Probleme als die Temperatur: Schnee, und zwar mehr Schnee, als die Organisatoren von Goodyear Dunlop in 14 Jahren Fulda Challenge je gesehen haben. Am Ende des arktischen Extremsportevents zeigte sich nicht nur, dass die Athleten über die notwendige Fitness verfügten, die zehn Wettkämpfe erfolgreich zu bestreiten; auch konnten sich die Fulda-Winterreifen unter extremen Bedingungen beweisen.

Während die Fulda Challenge außerhalb der DACH-Vertriebsregion – also außerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz – weniger bekannt ist, gilt das Event hierzulande vielen mittlerweile als vollauf etabliert. Die Ursprünge der Fulda Challenge reichen zurück ins Jahr 1996, als der Hersteller das Hundeschlittenrennen „Yukon Quest“ sponserte. Aus diesem Sponsoring heraus entstand dann bis 2000 das Konzept der Fulda Challenge als arktischer Zehnkampf und Fahrveranstaltung, die eine der größten Herausforderungen zwischen Mensch, Maschine und Reifen darstellt. Nach der Erstlingsveranstaltung 2000 fand sich die Fulda Challenge dann ab 2001 offiziell im jährlichen Veranstaltungskalender des Reifenherstellers wieder, und zwar unter der sportlichen Leitung des ehemaligen Formel-1-Fahrers und zweimaligen Le-Mans-Gewinners Hans-Joachim Stuck. Damals wie heute gilt die Veranstaltung in Hanau – am heutigen Hauptsitz des Unternehmens – als „ideale Kommunikationsplattform für die Reifenmarke, um die Qualitäten der Fulda-Winterreifen unter Beweis zu stellen und um das positive Image der Marke zu stärken“.

Laut Susanne Knickel, die als Marketing Managerin für die Marke Fulda sowie die sogenannten Associate Brands zuständig ist, sei die Fulda Challenge seinerzeit entstanden, da der Reifenhersteller eine Plattform suchte, die näher am eigenen Produkt war als das Hundeschlittenrennen „Yukon Quest“. „Hier in Kanada können wir die Robustheit und die Qualität unserer Produkte in einer ungewöhnlichen und spektakulären Umgebung präsentieren; die Temperaturen und die harten Umweltbedingungen sind komplett anders als die in Europa“, so die Marketing Managerin im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG. Knickels Pendant in Brüssel – Elena Sperotto, Regional Brand Managerin – betonte darüber hinaus die Bedeutung, die Leistungen der Athleten mit denen der Reifen in Verbindung zu bringen. Außerdem sei die Fulda Challenge eben auch eine Fahrveranstaltung, „hier zeigen die Reifen ihre exzellente Leistungsfähigkeit; hier wird sie direkt heraus offensichtlich“. Knickel betonte indes, dass der Goodyear-Dunlop-Konzern die Marke Fulda eben nicht in Nordamerika vertreibt: „Fulda ist und bleibt eine europäische Reifenmarke.“

Für die diesjährige Fulda Challenge haben sich insgesamt sieben Teams aus vier verschiedenen Ländern – Deutschland, Österreich, die Schweiz und Frankreich – bestehend aus jeweils zwei Teilnehmern qualifiziert. Neben den vier nationalen Teams traten noch drei Sponsorenteams an: Playboy, RTL und Sat.1. Zusätzlich zum umfangreichen Organisationsstab der Fulda Challenge gehörten auch wieder 20 Journalisten zur Gruppe der Mitreisenden, die ihrerseits die 1.900 Kilometer Wegstrecke zu bewältigen hatten und die Berichterstattung über das Event in Printmedien und im Fernsehen sicherstellten.

Um den Berichtenden genügend Material zu liefern, hatten sich die Verantwortlichen rund um Holger Bergold, Susanne Knickel, Jochen Semler, Hans-Joachim Stuck und Rolf-Dieter Stohrer wieder etliche Events als Teil des abzuhaltenden arktischen Zehnkampfes ausgedacht. So etwa das obligatorische Slalomevent, bei dem Mensch und Maschine ihre Fahrkönnen und ihre technische Überlegenheit unter Beweis stellen konnten. Oder etwa die Bewältigung eines Kletterparcours, eines sogenannten Hochseilgartens. Ebenfalls außergewöhnlich: Die Athleten mussten ein Flugzeug ziehen oder Löcher in die Eisschicht eines Flusses bohren.

Zu den absoluten Highlights zählte in diesem Jahr allerdings wieder – neben dem ebenfalls beinahe schon zur Tradition gewordenen Zehntel-Marathon – das Hundeschlittenrennen. Instruiert wurden die 14 Fulda-Challenger dabei von „Yukon-Quest“-Routinier Frank Turner. Ein Fahrzeug über einen zugefrorenen See oder über eine völlig verschneite Straße zu manövrieren, ist eine Sache. Einen Hundeschlitten mit sechs Huskys davor über eine Strecke von sieben Kilometern zu lenken, ist hingegen eine so außergewöhnliche Aufgabe, dass sie – wie erwartet – von allen Teilnehmern und Mitreisenden als der Höhepunkt der diesjährigen Fulda Challenge empfunden wurden.

Die von den Athleten und den anderen Mitreisenden gefahrenen Chevrolet-Equinox-SUVs waren dabei – natürlich – allesamt mit Winterreifen vom Typ „Fulda Kristall 4×4“ ausgerüstet. Die Größe fürs Protokoll: 235/65 R17 108 H. Der SUV-Reifen biete dem Hersteller zufolge hohen Fahrkomfort auf winterlichen Straßen, kürzere Bremswege auf nassen und rutschigen Straßen, ein sicheres Handling, die Minimierung des Aquaplaningrisikos sowie eine geringere Geräuschentwicklung. Der Fulda-SUV-Reifen konnte bei der diesjährigen Fulda Challenge in der Tat sein Leistungsversprechen einlösen, dermaßen viel Schnee hatte es gegeben. „In all den Jahren, die ich jetzt schon hier im Yukon Territory bin, habe ich noch niemals solche Wetterverhältnisse erlebt“, sagte Hans-Joachim Stuck. „Ihr habt eure Fahrzeug- und Reifenswintertests mit Bravour bestanden“, so Stuck weiter. „Ihr habt alle eine tolle Leistung abgeliefert. In den vergangenen Jahren, die wir schon die Fulda Challenge veranstalten, haben wir mit Fulda-Winterreifen schon rund eine Million Kilometer unter extremen Bedingungen zurückgelegt, und das ohne Zwischenfälle.“ stephen.goodchild@tyrepress.com/ab

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