Großauftrag für Ventech

Großauftrag für die automatische Reifenkontrolltechnik von Pneuscan von Ventech: Das erst 2006 gegründete Unternehmen erhielt jetzt einen Auftrag zur Ausrüstung einer amerikanischen Tankstellenkette in Höhe von über 50 Millionen US-Dollar. Das ist der größte Auftrag in der Geschichte des Unternehmens und gilt als Meilenstein. Ulrich Pingel, Gründer und Geschäftsführer: „Der Rekordauftrag spricht für das Vertrauen, das man in uns setzt. Gleichzeitig bedeutet es den Durchbruch der Technologie in großem Maßstab.“

Der Großauftrag setzt eine Erfolgsgeschichte fort, die sich bereits durch Rahmenverträge der Automobilhersteller aus dem Premiumsegment sowie die Ausrüstung von Bus- und Speditionsunternehmen manifestiert hatte. Mehrere Auszeichnungen – national und international – runden den Erfolg des sich weiter auf dem Vormarsch befindlichen Reifenkontrollsystems Pneuscan ab. Für die allgemeine Akzeptanz des modular aufgebauten Reifendiagnosekonzeptes sprechen auch die mehr als 140 Anlagen in Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, USA, Kanada, Neuseeland und Australien. Und die Nachfrage sei weiterhin stark steigend, heißt es in einer Presseinformation.

Die Technik dürfte weltweit einzigartig sein und steht nur im Wettbewerb zu Reifendrucksensoren im Reifen, den sogenannten Tire Pressure Monitoring Systems (TPMS). Durch die vollautomatische Reifendruckmessung während der Überfahrt mit zusätzlicher Profiltiefenmessung und Fahrzeugidentifikation werden erheblich geringere Investitionskosten bei Kapitalrückflusszeiten von durchschnittlich einem halben Jahr oder weniger sowie deutlich einfachere Installation und Wartung erreicht, teilt das Unternehmen mit.

„Wir freuen uns sehr, dass bei dieser strategischen Investitionsentscheidung des US-Unternehmens die Kompetenz und Leistungsfähigkeit der Ventech den Ausschlag gegeben hat“, so Pingel. „Es ist eine große Herausforderung für das Wachstum der Ventech, die wir gerne meistern.“ Das hauptsächlich durch NRW.Bank, KfW Förderbank, Kreissparkasse Vest-Recklinghausen sowie Fördergeldern aus EU und dem Land NRW finanzierte Unternehmen hat zurzeit 45 Mitarbeiter und plant, die Produktionskapazitäten und Belegschaft in den nächsten Monaten und Jahren zu vervielfachen. dv

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