Zusätzliches Conti-Investment in russischen Standort Kaluga

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In Kaluga will Continental Ende kommenden Jahres nicht nur ein Opens external link in new windowReifenwerk mit einer Jahreskapazität von vier Millionen Stück in Betrieb nehmen, sondern abgesehen vom Opens external link in new windowNeubau einer ContiTech-Fertigung für Klima- und Servoleitungen investiert der Konzern noch zusätzlich in den russischen Standort: Eine konkrete Summe dafür wird zwar nicht genannt, wohl aber, dass im November bereits eine weitere Fertigungslinie für bis zu 500.000 Kraftstofffördereinheiten (Fuel Supply Units, FSU) pro Jahr startete sowie darüber hinaus der Ausbau der dortigen Produktionsanlagen für Motorsteuergeräte geplant ist. Seien die meist in Tanks von Kraftfahrzeugen eingebauten FSU, die als Baueinheit aus elektronischen und mechanischen Komponenten eine Reihe von Funktionen kombinieren, zuvor aus anderen Märkten nach Russland importiert worden, sieht Christian Kögl – Leiter von Continental Powertrain Russia und CEO der Landesgesellschaft Continental Automotive Systems RUS – die neue Fertigungslinie als „Antwort auf die große Nachfrage gerade nach hochqualitativen Komponenten und Systemen für den Automobilbereich in Russland“.

Elektronik und Mechatronik sind nach seinen Worten unerlässlich für zuverlässige Fahrzeugtechnik mit großen Funktionsumfängen. Zugleich seien Kraftstofffördereinheiten entscheidend für die Fahrzeugverfügbarkeit. „Unser Vertrauen in diesen Wachstumsmarkt hat uns veranlasst, die lokale Fertigungstiefe zu vergrößern. Die neue Linie ist ebenso modern, wie sie auf die spezifischen Anforderungen des Marktes zugeschnitten ist”, so Kögl. „Russland ist für unsere Powertrain-Aktivitäten sehr wichtig. Deshalb schaffen wir jetzt die Voraussetzungen, um später ein weiteres Continental-Produkt vor Ort zu fertigen. Kraftstofffördereinheiten werden daher sicher nicht unser letzter Schritt dieser langfristigen Strategie sein”, ergänzt José Avila, Leiter der Powertrain Division und Conti-Vorstandsmitglied. Derzeit zählen knapp 230 von insgesamt rund 400 Conti-Mitarbeitern am Standort Kaluga zur Automotive Group des Konzerns. Sie fertigen elektronische Produkte wie Wegfahrsperren und Platinen für Kombinationsinstrumente – die zusätzlichen Kapazitäten für Motorsteuergeräte sollen dann ab 2014 zur Verfügung stehen. cm

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