ROSYPE und Michelin ziehen Bilanz

Die über 1.000 Kinder im Alter unter 15 Jahren, die jedes Jahr auf den Straßen Europas durch Verkehrsunfälle getötet werden, sowie die mit 100.000 hohe Zahl an Verletzten hat Michelin und die Europäische Kommission im Jahre 2009 dazu veranlasst, das Projekt ROSYPE zu initiieren. Das Akronym steht dabei für “Road Safety for Young People in Europe”, und Ziel des Ganzen ist es, junge Menschen für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und so Unfällen vorzubeugen. Hatte man sich beim Start des Projekts vorgenommen, innerhalb vor drei Jahren mehr als 700.000 Jugendliche im Alter zwischen sechs und 25 Jahren mit der Aktion zu erreichen, fällt die Bilanz nun noch erfreulicher aus. Denn laut dem Reifenhersteller haben sogar gut 1,1 Millionen junge Menschen in 15 europäischen Ländern an den im Rahmen von ROSYPE angebotenen Maßnahmen bzw. Programmen teilgenommen. Alles in allem seien innerhalb von 47 Wochen 45 Veranstaltungen vorwiegend an Schulen, aber beispielsweise auch unter Zuhilfenahme von Fahrsimulatoren durchgeführt worden. Zudem wurden demnach 270.000 Informationsbroschüren verteilt sowie 60.000 Helme und 600 Fahrräder. Und das alles offenbar mit messbarem Erfolg, denn aus Frankreich wird beispielsweise davon berichtet, dass bei den Sechs- bis Zwölfjährigen die Bereitschaft zum Tragen eines Fahrradhelmes durch die Aktion von zuvor 70 Prozent auf 92 Prozent gesteigert werden konnte. cm

 

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