Trotz „Abwrackprämie“ mehr Mängel an Pkw

Dienstag, 11. Dezember 2012 | 0 Kommentare
 

Laut dem TÜV Süd sind aufgrund der von der Bundesregierung 2009 aufgelegten “Abwrackprämie” im ersten Halbjahr 2012 gut 300.000 Fahrzeuge mehr zur Hauptuntersuchung vorgeführt worden als im zweiten Halbjahr 2011. Doch die durchschnittliche Quote erheblicher Mängel sei trotz im Schnitt jüngerer Fahrzeuge nicht gesunken.

Dem unlängst vorgestellten TÜV-Süd-Report zufolge ist sie im Gegenteil sogar noch gestiegen: um 0,3 Prozentpunkte auf insgesamt 20,0 Prozent. “Wir können den starken Zuwachs an Ein- bis Dreijährigen in allen TÜV-Süd-Regionen bestätigen. Die Wirkung ist aber ganz unterschiedlich.

Außer in Sachsen konnte die ‚Abwrackprämie’ die Mängelquoten nicht wirklich verbessern”, erklärt Bernhard Kerscher, Sprecher der Geschäftsführung der TÜV Süd Auto Service GmbH. Zumal gerade bei den Autos, die zum ersten Mal zur Hauptuntersuchung vorgeführt wurden, die Mängelquote von 5,1 auf 6,1 Prozent angestiegen ist. Auf der anderen Seite habe es sich positiv auf die Gesamtstatistik ausgewirkt, dass mehr als die Hälfte der Fahrzeuge jeden Alters ganz ohne Mängel unterwegs ist: Ihr Anteil soll von 48,3 Prozent vor fünf Jahren kontinuierlich auf inzwischen mehr als 55 Prozent gestiegen sein.

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Kategorie: Markt, Werkstatt

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