Junge Österreicher laut Goodyear besonders anspruchsvolle Reifenkäufer

Die Ergebnisse einer aktuellen Goodyear-Verkehrssicherheitsstudie, die das Verhalten von 6.400 jungen Autofahrern im Alter von unter 25 Jahren in 15 europäischen Ländern und Südafrika untersuchte, zeigen, dass junge Autofahrer in Europa Sicherheit als wichtigstes Kriterium beim Kauf ihrer Reifen ansehen. In Österreich zeichnen sich junge Lenker sogar durch extrem hohe Ansprüche an Reifen aus.

Die befragten österreichischen Reifenkäufer bewerten Nasshandling, Bremsweg, Kurvengrip, Aquaplaning sowie die Lebensdauer eines Reifens mit einer Wichtigkeit von jeweils 95% gefolgt von Nass- und Trockenbremsen mit 94% und Trockenhandling mit 93%. Die Kraftstoffeffizienz wird von jungen Lenkern in dem Land durchschnittlich mit 85% und das externe Abrollgeräusch mit lediglich 49% bewertet. Insgesamt sind junge Reifenkäufer in Österreich die anspruchsvollsten aller untersuchten Nationen.

Wenn es um Winterreifen geht, meinen drei Viertel (75%) der Befragten in Österreich, dass man Winterreifen ersetzen sollte, wenn sie die gesetzliche Mindestprofiltiefe von vier Millimeter erreicht hätten. Weit mehr als in anderen Ländern (durchschnittlich 60%), nämlich 74%, sind sich bewusst, dass Reifen ab einer Temperatur von 7°C gewechselt werden sollten.

Diese Ergebnisse werden durch die intensive Informationssuche bestätigt, denn die Hälfte aller international befragten jungen Fahrer nutzen online Angebote, die andere Hälfte informiert sich vor dem Kauf beim Reifenhändler.

Theorie und Praxis bei der Reifenwartung in Österreich

Mehr als jedes andere untersuchte Land verfügt Österreich über einen Nachwuchs, der sich der Rolle des Reifens für die Sicherheit bewusst ist. 75% der befragten jungen Autofahrer wissen über die Wichtigkeit der Wartung und des guten Zustandes der Reifen Bescheid. Junge Männer allerdings mehr (81%) als junge Frauen (69%). „Im Vergleich zum europäischen Durchschnittswert von 59% ist das für uns ein erfreuliches Ergebnis und eine gute Ausgangsbasis“, betont Robert Polena, Sales Manager Goodyear Austria.

75% der jungen Österreicher geben an, während ihrer Ausbildung gelernt zu haben, den Luftdruck des Reifens zu messen, ein hoher Wert verglichen mit dem Durchschnitt aller Befragten von 45%. Allerdings sagen nur 59%, dass sie den Reifenluftdruck bzw. die Profiltiefe regelmäßig prüfen (der Durchschnitt liegt hier europaweit bei 68% bzw. 66%). „Das theoretische Wissen über die Wartung der Reifen scheint mit der tatsächlichen Umsetzung nicht übereinzustimmen“, so Polena. „Dieses Ergebnis bestärkt uns, die Informationsarbeit gemeinsam mit unseren Verkehrssicherheitspartnern in Österreich weiter voranzutreiben.“ Goodyear Austria kooperiert mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit sowie den ARBÖ-Fahrsicherheitszentren und führt Informationskampagnen zum Thema Verkehrssicherheit durch.

Europaweite Zusammenarbeit mit Fahrlehrervereinigung

Jens Völmicke, Goodyear Corporate Communications Director EMEA (Europe, Middle East & South Africa), erklärt das europaweite Anliegen von Goodyear, die Rolle des Reifens für die Sicherheit auf der Straße ernst zu nehmen: „Die vier Reifen auf dem Fahrzeug sind die einzige Verbindung zur Straße. Alle Sicherheitsmerkmale des Fahrzeugs wirken nur über die Reifen. Daher ist die Leistung der Reifen extrem wichtig für die Sicherheit.“ Das neue EU-Reifenlabel zeigt auf einer Skala von A bis F eindeutig die Nassbremsleistung des Reifens, wobei A für die höchste, F für die niedrigste Bremsleistung steht. „Eine ‚A’-Markierung kann im Vergleich zu ‚F’ für einen Pkw mit 80 km/h einen 18 Meter kürzeren Bremsweg bedeuten. Unsere Verkehrssicherheitsstudie zeigt, dass diese enormen Sicherheitsunterschiede jungen Autofahrern nicht bewusst sind. Wir arbeiten daher mit der Europäischen Fahrlehrerassoziation (EFA) zusammen, um junge Leute in ganz Europa zu informieren und zu unterrichten, um das Bewusststein auf diesem wichtigen Gebiet zu stärken.“ EFA repräsentiert das Interesse von 25 Fahrschulverbänden aus 24 europäischen Ländern. dv

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

An Diskussionen teilnehmen
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.