Carsharing führt Umfrage zufolge zur Abschaffung des eigenen Autos

Freitag, 23. November 2012 | 0 Kommentare
 

Könnten der Automobilbranche doch größere Absatzeinbußen als gedacht durch das Carsharing drohen? So ließe sich zumindest das Ergebnis einer Untersuchung des Bundesverbandes Carsharing (BCS) interpretieren. Denn der hat mittels einer Umfrage herausfinden wollen, ob die gemeinschaftliche Nutzung von Autos zu Entlastungen im Straßenverkehr bzw. einer nachhaltigen Mobilität beitragen kann.

Befragt wurden etwa 2.850 Neukunden, die im Laufe des Jahres 2011 Nutzer eines stationsgebundenen Carsharing-Angebotes geworden sind. Hatten fast 1.

240 der befragten Personen unmittelbar vor dem Beitritt noch ein eigenes Auto in ihrem Haushalt, so stand zum Zeitpunkt der Befragung – also mindestens sieben Monate später – bei nur noch bei nur noch rund 540 von ihnen ein eigenes Auto vor der Haustür. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass in knapp 700 Haushalten mindestens ein Auto abgeschafft wurde. “Der Anteil von Carsharing-Haushalten mit einem eigenen Auto ist damit von 43,4 Prozent vor der Teilnahme auf nur noch 19,0 Prozent zum Zeitpunkt der Befragung gesunken.

Demnach hat derzeit nur noch jeder fünfte Neukunde des Jahres 2011 ein eigenes Auto”, so der BCS unter Verweis auf statistische Untersuchungen von Verkehrswissenschaftlern, wonach Maßnahmen, die den Besitz eines eigenen Autos vermindern, ein hohes Potenzial zur Entlastung des Straßenverkehrs bescheinigt wird. “Der Besitz eines eigenen Autos verleitet hingegen dazu, das eigene Auto primär zu nutzen, auch wenn andere Verkehrsmittel als besser geeignete und umweltfreundliche Alternativen zur Verfügung stehen”, heißt es vonseiten des Verbandes. cm .

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Kategorie: Markt

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