Dekra rät, sich beim Reifenkauf nicht allein aufs Label zu verlassen

Dienstag, 20. November 2012 | 0 Kommentare
 

Laut Dekra ist das EU-Reifenlabel als eine Art Qualitätskennzeichnung zwar grundsätzlich eine gute Sache, doch es habe auch seine “Tücken”, sagt Christian Koch, der bei der Prüforganisation als Nachfolger von Franz Nowakowski das Arbeitsgebiet technische Reifengutachten und deren Münchner Reifenlabor verantwortet. Er rät jedenfalls davon ab, sich beim Reifenkauf allein auf das Label zu verlassen. Denn abgesehen von Angaben zur Kraftstoffeffizienz und dem Rollgeräusch der Reifen sowie zu deren Bremsverhalten auf nasser Straße gebe es keine Auskunft über andere Eigenschaften eines Reifens.

Und vor allem wie gut ein Reifen bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Schnee und Eis ist, erfahre man durch die Kennzeichnung nicht, ergänzt er. Wie dem auch sei: Beim Kauf eines Reifens mit Label rät Koch jedenfalls dazu, die Nasshaftungswerte stärker zu gewichten als etwa die Effizienzklasse. “Der Reifen hat am Ende nur einen geringen Anteil am Kraftstoffverbrauch.

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Kategorie: Markt, Produkte

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