Michelin vor dem 250. Sieg in der Königsklasse des Rallyesports

Das Finale der Rallye-Weltmeisterschaft findet ab morgen bis zum 11. November rund um Salou (Costa Dorada) in Spanien statt. Die am Freitag ausgefahrene Königsprüfung „Terra Alta“ ist 44 Kilometer lang und weist gleich drei Belagwechsel auf, wobei sich zunächst eine Schotterabstimmung und entsprechende Latitude Cross von Michelin anbieten dürften, um dann für Samstag und Sonntag auf Asphaltspezifikation und Michelin Pilot Sport zu wechseln. Übrigens: Mit großer Wahrscheinlichkeit wird Michelin nach dem Rennen den 250. Sieg in fast 40 Jahren Geschichte des Rallyesports feiern können, denn der einzige Reifenwettbewerber DMack rüstet zwar auch einige Fahrzeuge aus, denen aber lediglich gute Platzierungen zugetraut werden.

Für das Qualifying und die erste Etappe steht pro Auto ein Kontingent von 14 Michelin Latitude Cross der härteren H1- und sechs Exemplare der weicheren S1-Laufflächenmischung zur Wahl. Hiervon dürfen allerdings maximal 15 eingesetzt werden. Hinzu kommen 18 harte und 16 weiche Michelin Pilot Sport mit identischem Laufflächenprofil für den Samstag und Sonntag, von denen 20 zur Anwendung kommen dürfen. Dabei gilt jeweils: Die weichere Mischung ist für regnerische Witterung prädestiniert, die härtere für trockene Bedingungen. Damit sind die Grundvoraussetzungen für spannende Reifenstrategien gegeben. dv

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