Antosch-Unternehmensgruppe feiert 60-jähriges Bestehen

,

„60 Jahre Erfolg mit Verantwortung“, das ist das, worauf die Unternehmensgruppe Antosch dieser Tage zurückblickt. Das österreichische Familienunternehmen mit Sitz in Hallein (Bundesland Salzburg) an der Grenze zu Deutschland hat sich in den vergangenen sechs Jahrzehnten zu einem der führenden Marktteilnehmer im österreichischen und süddeutschen Reifenmarkt entwickelt und ist vielen in der Branche insbesondere durch sein Vulkoplast-Runderneuerungswerk ein Begriff. Darüber hinaus gehört Antosch seit 1998 zur damals neugegründeten Top-Reifen-Team-Kooperation, Österreichs größtem Reifenhandelsverbund; Antosch selbst betreibt heute drei Reifenservicebetriebe. Die Antosch-Gruppe gehört aber auch bei der Herstellung und dem Vertrieb von technischen (Gummi-)Artikeln wie Fördergurte, Walzenbeläge etc. sowie von Korrosionsschutzsystemen („Tegum“) in die Riege führender Anbieter.

„Es war nicht immer leicht, auf die Einflüsse der globalen Wirtschaft, der internationalen Rohstoffmärkte oder des regionalen Wettbewerbs zu reagieren. Häufig genügte es aber, ihnen mit dem nötigen Gespür entgegen zu wirken. Nämlich die Stärken eines mittelständischen Industriebetriebs noch deutlicher in den Vordergrund zu stellen: Qualität, Service, Know-how und Verantwortung“, schreibt das Unternehmen nun aus Anlass seines 60-jährigen Bestehens.

Die Unternehmensgruppe ist aktuell in zwei Geschäftsbereichen aktiv. Neben den erwähnten technischen Artikeln sind es vor allem die Reifen, mit denen Antosch groß und bekannt geworden ist. Gegründet wurde das Unternehmen schließlich 1952 als „Reifenfachgeschäft mit angeschlossener Vulkanisieranstalt“. Die „expansive und zukunftsorientierte Philosophie des Betriebes“ hatte bereits zehn Jahre später den Umzug in ein neues Betriebsgebäude notwendig gemacht. Aufbauend auf der bereits betriebenen Runderneuerung wurde dort dann auch 1967 die „Vulkoplast Gummi- und Plastikwaren Produktions- und Vertriebs GmbH“ gegründet – Urzelle des heutigen Vulkoplast-Runderneuerungswerks. „Im Halleiner Werk werden in einer fortschrittlichen Technologie Reifen für Nutzfahrzeuge im Heiß- und Kaltverfahren bis zu einem Durchmesser von 3,8 Meter runderneuert und repariert“, verkündet das Unternehmen nicht ohne Stolz.

Eine „Sonderstellung“ nehme Antosch/Vulkoplast insbesondere im Bereich der EM-Reifen und der Reparatur von Großreifen ein; es bestehe dabei „ein deutlicher Unterschied zum Mitbewerb“, heißt es dazu vonseiten des Unternehmens, das mit im Werk und vor Ort beim Kunden durchgeführten Prüfmethoden „Beständigkeit und Sicherheit der Reifen im Arbeitseinsatz“ gewährleiste. Neuerdings ist Vulkoplast auch in der Ringtread-Produktion aktiv. arno.borchers@reifenpresse.de

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

An Diskussionen teilnehmen
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.