Langstreckenerfolg für Dunlop und LMS Engineering

LMS Engineering und Dunlop haben die VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2012 gewonnen: Ullrich Andree (Köln), Dominik Brinkmann (Dortmund) und Christian Krognes (Norwegen) sicherten sich mit einem Dunlop-bereiften Volkswagen Scirocco GT24 den Sieg in der Langstreckenserie. Nachdem das Saisonfinale auf der Nordschleife aufgrund von winterlichen Witterungsbedingungen aus Sicherheitsgründen abgesagt wurde, gewann das Fahrertrio bei neun ausgetragenen Rennen und unter Berücksichtigung von zwei Streichergebnissen den Titel. Zugleich gewannen die Youngster Brinkmann (20 Jahre) und Krognes (22) den Titel in der VLN-Juniortrophy. „Die Langstreckenmeisterschaft zeichnet sich durch einen besonders hohen Konkurrenzkampf zwischen den einzelnen Fahrzeug- sowie Reifenherstellern aus“, sagt Alexander Kühn, Leiter Dunlop Motorsport. „Wir freuen uns mit der Mannschaft von LMS Engineering nach einer hart umkämpften Saison über den Erfolg“, ergänzt er.

„Wir sind unglaublich happy. Heute wird für mich ein Traum Wirklichkeit“, freut sich der 45-jährige Andree. „Als Kind habe ich mit meinem Vater an der Nordschleife am Holzzaun gestanden und mir gesagt: Irgendwann fährst Du da einmal mit. Jetzt stehe ich hier und bin VLN-Meister. Das ist der absolute Wahnsinn.“ Das Team ging mit dem Ziel in die Saison, die Meisterschaft zu gewinnen – und dominierte die Klasse SP3T (VLN-Specials über 1.600 cm³ bis 2.000 cm³ mit Turbolader). „Mit einer guten Fahrerkombination und starken Partnern wie Dunlop haben wir den Grundstein für den Erfolg gelegt“, so Teamchef Andreas Lautner. „Von neun Rennen haben wir acht gewonnen, sieben mit unserem Meisterauto. Ich glaube, viel eindrucksvoller konnte man die Saison nicht abschließen.“ Lediglich beim dritten VLN-Lauf (Motorschaden) und in Rennen sechs (Unfall) mussten die neuen VLN-Champions zwei Ausrutscher hinnehmen.

„Es ist ein tolles Gefühl, die Meisterschaft gewonnen zu haben – auch wenn wir die Entscheidung lieber auf der Strecke herbeigeführt hätten. Aber das ging witterungsbedingt heute leider nicht“, meint der 20-jährige Dominik Brinkmann und lobt die Performance der Dunlop-Rennreifen auf der „härtesten und längsten Rennstrecke der Welt“ ebenso wie Teamchef Lautner. „Wir hatten im Laufe der Saison überhaupt keine Probleme mit den Reifen. Das ist gerade auf der Nordschleife ein entscheidendes Kriterium. Wir können gegen Ende eines Stints – in der siebten, achten Runde – mit den Dunlop-Rennreifen immer noch die gleichen Rundenzeiten fahren wie in der ersten. Der Reifen ist konstant und zuverlässig. Das ist einer der Schlüssel zum Erfolg“, erklärt Andreas Lautner. cm

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