ZDK: Bei Räderwechsel auch Bremsen und Fahrwerk checken

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Beim Wechsel auf Winterbereifung liegen Radaufhängung, Bremse und Teile der Lenkung frei. Dies sei also eine gute Gelegenheit, einen prüfenden Blick auf diese wichtigen Sicherheitskomponenten zu werfen, lässt der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) in seinem aktuellen Pressedienst wissen. Werden bei einer Sichtprüfung Mängel entdeckt, können Kfz-Profis dem Autobesitzer sofort Vorschläge zur Beseitigung machen. Die Bandbreite dabei ist groß: Sie reicht von Bremsbelägen, die nahe an der Verschleißgrenze liegen, aber noch tadellos wirken, bis zu ausgeschlagenen Kugelgelenken.

Und die rechtzeitige Behebung von kleineren Schäden kann dabei viel Geld sparen. Der Ersatz einer undichten Lenkmanschette kostet beispielsweise viel weniger als der Austausch der kompletten Lenkung. Der kann aber nötig werden, wenn zu lange Schmutz und Wasser durch die verschlissene Manschette dringen konnte. Besonders sinnvoll ist es, die Stoßdämpfer beim Wechsel auf Winterbereifung zu kontrollieren. An die langsame Verschlechterung der Wirkung gewöhnt sich ein Autofahrer nämlich. Auf einen Prüfstand checken sie die Wirkung der Stoßdämpfer. Ähnlich sieht es bei den Bremsen aus, deren Performance genau nur mit einem Rollenprüfstand zu ermitteln ist.

Beide Gerätschaften hat niemand zu Hause. Die Fachleute stellen zudem sicher, dass die Räder richtig montiert sind. Und der Autofahrer weiß danach, dass auch hinter den Reifen alles einem kritischen Blick des Meisters standgehalten hat. dv

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