NDI gründet Exportgesellschaft in China

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Es macht keinen Sinn, Reifen aus China nach Europa zu exportieren, um sie dann von dort in alle Welt zu verkaufen. Folglich hat der dänische Reifen- und Räderanbieter NDI (kurz für: Nordisk Dæk Import A/S) kürzlich seine eigene Exportgesellschaft in China nahe Qingdao eröffnet. Das entsprechende Agreement zur Gründung von „NDI China“ wurde im Sommer mit den Behörden unterzeichnet. Im Rahmen der CITEXPO-Messe im September erklärte Gregers Lindvig, General Manager der neuen Gesellschaft, dass die anfängliche Hauptaufgabe der neuen Gesellschaft die ist, Reifen aus chinesischer Produktion direkt an die globale Kundschaft zu liefern ohne den Umweg über Dänemark zu gehen. Dies verkürze die Lieferzeiten und vereinfache den Prozess beträchtlich, so der gebürtige Däne, der fließend Chinesisch spricht.

NDI China hat dazu auch ein 8.000 m² großes Reifenlager in einem Zollgebiet eingerichtet, in dem etwa keine Zölle für re-exportierte Ware gezahlt werden müssen. NDI China wolle sich vor Ort langfristig binden und plane Lindvig zufolge kurzfristig Investitionen in Höhe von fünf bis zehn Millionen Dollar. Eines der wichtigsten Produkte, dass NDI China vertreibt, ist die Eigenmarke „Nordexx“. Diese wird auch in Deutschland angeboten. Gegenwärtig sei der dänische Großhändler auf der Suche nach Vertriebspartner außerhalb Europas, vorwiegend in Mittel- und Südamerika. „Unser nächster Schritt wird Afrika sein“, so der General Manager weiter. In China selbst wolle man den lokal produzierten Reifen indes zunächst nicht einführen. ab

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