Auslastung der Superior-Werke gut, Umfeld belastend

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Der nordamerikanische Marktführer in der Erstausrüstung von Aluminiumfelgen Superior Industries (Van Nuys/Kalifornien) könnte sich angesichts völliger oder wenigstens hoher Auslastung seiner Fabriken in den Vereinigten Staaten und Mexiko freuen, würden nicht gleich mehrere von außen einwirkende Faktoren das jetzt vorgelegte Ergebnis des zweiten Quartals aus dem Geschäftsjahr 2012 empfindlich belasten.

Der Stückabsatz in den Monaten April bis Juni konnte von 2,9 Millionen auf 3,3 Millionen Einheiten um 14, der Umsatz jedoch nur um drei Prozent auf 215,1 Millionen US-Dollar gesteigert werden. Schon daran mag man erkennen, dass das Preisniveau für Superior-Felgen in der Erstausrüstung, womit im Wesentlichen die „Big Three“ der amerikanischen Automobilindustrie gemeint sind, gefallen ist: um zehn Prozent. Das lag zum einer am gesunkenen Rohstoffpreis für Aluminium, der an die Kunden weitergegeben werden musste. Darüber hinaus hat sich aber auch das Wechselkursverhältnis der Währungen in den beiden Ländern, in denen Superior produziert, ungünstig entwickelt. Außerdem hat sich das Produktmix verschlechtert, sodass sich der Gewinn (net income) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 6,4 Millionen Euro mehr als halbierte und die Margen schmelzen ließ. Die starke Performance in den Mexiko-Werken konnte die hohen Produktionskosten in den USA nicht aufwiegen.

Und so zeigt sich zwar der Superior-Chairman, -CEO und -Präsident Steven J. Borick, dessen Familie das Unternehmen kontrolliert, über die ausgezeichnete Nachfrage erfreut, beklagt aber, dass die immer weiter ansteigenden Produktstandards mit signifikanten operativen und die Profitabilität belastenden Herausforderungen in den US-Fabriken einher gehen. Superior investiert, um mit der US-Produktion den Kundenerwartungen gerecht zu werden. dv

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