Sens.it gewinnt den „Reifen Innovation Award“

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Dass auf der Reifen-Messe in Essen nicht nur die Einführung des EU-Reifenlabels ein dominierendes Thema war, sondern eben auch die – manchmal übersehene – Einführung von Reifendruckkontrollsystemen ab November, lag nicht zuletzt auch am programmierbaren Reifendrucksensor „Sens.it“, mit dem die Alligator Ventilfabrik den diesjährigen „Reifen Innovation Award“ gewinnen konnte. Rechtzeitig zum kommenden Herbst will Alligator Sens.it in Europa einführen und will dahin bereits zwei Drittel des Fahrzeugbestands abdecken; bis Ende dieses Jahres könne man dann beinahe alle in Europa verfügbaren Fahrzeuge mit Sens.it ausrüsten. Der Hersteller will Sens.it dabei gleichzeitig in ganz Europa einführen und verhandelt dazu aktuell mit Distributoren.

Erstmals umfangreich vorgestellt hatte Alligator-Geschäftsführer Josef Seidl den programmierbaren Reifendrucksensor Opens external link in new windowbereits im vergangenen Sommer und erklärte damals die nennenswerten Vorteile, die dem Reifenfachhandel durch Sens.it im Vergleich zum Originalersatzteil der Fahrzeugherstellers entstünden. Insbesondere werde durch das Ein-Sensor-für-alle-Fahrzeuge-System weniger Kapital in der Werkstatt gebunden, der Endverbraucher könne in der Regel sofort bedient, da ein Lagerbestand stets vorhanden ist bzw. vorhanden sein sollte, und die Abläufe in der Werkstatt würden beschleunigt, da standardisiert, von der einfachen Handhabung ganz zu schweigen.

Und dass sich der Reifenfachhandel in ganz Europa – und somit auch in Deutschland – auf das Thema Reifendruckkontrollsystem einstellen muss, ist klar: Ab November 2012 müssen alle neu homologierten Fahrzeuge in der EU mit einem Reifendruckkontrollsystem ausgerüstet werden; zwei Jahre später dann gilt diese Pflicht für alle in der EU verkauften Neuwagen, also auch für ältere Modelle. Spätestens, wenn dann entsprechend ausgerüstete Fahrzeuge ihren ersten Satz Winterräder benötigen, wird die Reifenwerkstatt mit dem Thema RDKS umfassend konfrontiert und muss in der Lage sein, eine Lösung anzubieten, damit das RDK-System auch mit dem zweiten Satz Räder funktionstüchtig ist. Aktuell, so schätzt man in Giengen an der Brenz, sind in Europa lediglich drei Prozent des Fahrzeugbestands mit direkt messenden Reifendruckkontrollsystemen ausgestattet; dies solle sich indes bald ändern, ist man sich bei Alligator sicher. 2009 lag der Pkw-Bestand in Europa bei 236 Millionen Fahrzeugen.

Die Alligator Ventilfabrik hat in diesem Zusammenhang bereits umfangreiche Erfahrungen in Nordamerika gesammelt, wo ein Reifendruckkontrollsystem bereits seit 2007 verpflichtend in allen neuen Fahrzeugen verbaut werden muss. Sens.it ist dort seit zwei Jahren in der Vermarktung und wird – OE-RDKS-Sensoren sind natürlich nicht ewig haltbar – bereits sehr gefragt. Sens.it ist Alligator zufolge der „im nordamerikanischen Markt führende Ersatzsensor“.

„Ein Internet-basiertes, weltweites Supportsystem sorgt dafür, dass Sie immer die richtige Software für das Fahrzeug Ihres Kunden zur Verfügung haben. Die Bedienung des Systems ist äußerst einfach, sollte es doch einmal Fragen geben, so helfen wir Ihnen natürlich gerne weiter. Unterstützung und auch der lebenslange Software-Update sind natürlich kostenlos“, unterstreicht Alligator weitere Sens.it-Vorteile.

Die Alligator Ventilfabrik konnte mit Sens.it im Rahmen der Reifen-Messe nun auch die Jury des „Reifen Innovation Awards“ überzeugen, und zwar in der Kategorie „Dienstleistungs- und Servicekonzepte sowie Prozessoptimierung“. arno.borchers@reifenpresse.de
  

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