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Beim PS-Sportreifentest hat Bridgestone die Nase vorn

Im vergangenen Jahr konnte Bridgestones Opens external link in new window„Battlax BT-016 Pro“ die Siegerkrone beim Opens external link in new windowSportreifenvergleichstest der Motorradzeitschrift Opens external link in new windowPS erobern – beim diesjährigen Produktvergleich des Magazins eifert ihm der Opens external link in new window„Battlax Hypersport S20“ nach und setzt sich wie sein Vorgänger an die Spitze des angetretenen Wettbewerbsfeldes. Außer dem neuen Bridgestone Reifen mussten sich nämlich noch weitere fünf Reifen – Continentals Opens external link in new window„Sport Attack 2“, Dunlops Opens external link in new window„SportSmart“, Metzelers Opens external link in new window„Sportec M5 Interact“, Michelins Opens external link in new window„Power Pure“ in der Opens external link in new window„D“-Spezifikation sowie Pirelli Opens external link in new window„Diablo Rosso II“ – auf trockener wie nasser Piste beweisen. christian.marx@reifenpresse.de

Dazu waren die Reifen in den Größen 120/70-17 (vorne) und 180/55-17 (hinten) an einer Honda CBR 600 RR montiert, welche die Tester auf Opens external link in new windowBridgestones Prüfgelände nahe Rom (Italien) bewegten. Beim Trockentest konnten die Kombattanten verteilt auf die Disziplinen Kaltlaufverhalten, Handling, Zielgenauigkeit, Stabilität, Grip, Verhalten im Grenzbereich, Aufstellmoment (beim) Bremsen und Feedback zusammen 200 Wertungspunkte ergattern. Im Nassen war neben Handling, Zielgenauigkeit, Grip, Verhalten im Grenzbereich und Feedback noch ein möglichst kurzer Bremsweg gefragt, wofür in Summe 100 Punkte vergeben wurden. Insgesamt hätte ein perfekter Sportreifen also maximal 300 Gesamtpunkte auf seinem Konto vereinigen können.

Diesem Ideal kam der „S20“ mit seinen 273 Punkte am dichtesten, womit er sich den Titel als Testsieger ans Revers heften kann. Zugleich gewann er auch noch die Nässewertung mit einem recht deutlichen Vorsprung vor der Konkurrenz, hatte doch auch schon der „BT-016 Pro“ im vergangenen Jahr hier in besonderem Maße Akzente zu setzten gewusst. Die Tester bezeichnen den „S20“ jedenfalls als „Überflieger 2012“. Im Trockentest vorne dabei, schlage er „im Nassen brutal zu und düpiert die Konkurrenz“. Seine Darbietung bei Nässe sei wie von einem anderen Stern, schwärmt die PS-Redaktion von dem Bridgestone-Reifen, hinter dem der „Power Pure“ von Michelin und der „Diablo Rosso II“ als gemeinsame Zweite mit jeweils 258 Gesamtpunkten ins Ziel kommen.

Der Sportreifen der französischen Marke weiß demnach eher bei Nässe zu überzeugen als auf trockener Fahrbahn, wo er anderen Modellen den Vortritt lassen muss. „Zwar gibt er sich auf trockenem Untergrund keine wirkliche Blöße, doch die Spezialisten punkten dort kräftiger“, so das Fazit der Tester zum „Power Pure“, der zudem als „klasse Allzweckwaffe“ bezeichnet wird. Beim „Diablo Rosso II“ verhält es sich mehr oder weniger umgekehrt: tendenziell schwächer im Nassen, dafür aber stärker auf trockener Piste. Trotzdem gibt es in letzterer Teildisziplin mit dem „Road Attack 2“ einen, der es dort noch besser kann. Folglich kürt PS den Conti-Reifen denn auch zum „Testsieger“ der Trockenwertung. Insgesamt gesehen reiht er sich mit 257 Punkten und mit nur einem Zähler weniger als die Beiden hinter dem Duo Michelin/Pirelli ein.

Dunlops „SportSmart“ kommt auf 251 Gesamtpunkte in dem Produktvergleich. Bei Nässe punkte er vergleichsweise stärker als im Trockenen, schreibt das Blatt. Gelobt wird der Reifen für seinen Grip, sein Feedback und ein gutmütiges Grenzbereichsverhalten auf nasser Fahrbahn, während man ihm andererseits ein „leicht schwammiges Gefühl“ auf trockenem Asphalt ankreidet. Außerdem neige er am Kurvenausgang zu etwas zu weiten Bögen, heißt es. „Der Trockengrip stimmt zwar, dennoch kommt der ‚SportSmart’ in die Jahre“, sagen die Tester. Noch ein wenig negativer fällt deren Bilanz in Sachen des Metzeler „Sportec M5 Interact“ aus, der mit alles in allem 239 Gesamtpunkten die rote Laterne des Vergleichs trägt. Er mache zwar nichts richtig schlecht, glänze aber auch nirgendwo. Letztlich könne er – wie es heißt – „mit der erstarkten Konkurrenz nicht mehr mithalten“. christian.marx@reifenpresse.de 

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