13. Kölner Aftersales Forum

Sich den Herausforderungen der Branche stellend, zeigt das 13. Kölner Aftersales Forum, das die BBE Automotive GmbH am Dienstag, dem 19. Juni 2012, im Hotel Marriott in Köln veranstaltet, Trends, Zukunftsperspektiven und nachhaltige Marketingstrategien für den Aftermarket von morgen auf. Die Veranstaltung steht unter dem Titel „Der Aftermarket für Pkw-Komponenten – Neue Geschäftsfelder und Nachhaltigkeit im Spannungsfeld?!“

Das Jahr 2011 war für die Kfz-Branche ein insgesamt positives Jahr. So schloss das Autojahr 2011 mit insgesamt 3,17 Millionen Pkw-Neuzulassungen ab. Das sind rund 257.000 mehr Zulassungen (+8,8 Prozent) als im Jahr 2010. Auch der für das automobile Aftersales-Geschäft zentrale Fahrzeugbestand hat in 2011 um 1,5 Prozent auf 42,9 Millionen Pkw zugelegt, was in absoluten Zahlen einem Zuwachs von über 626.000 potenziell zu wartenden bzw. zu reparierenden Fahrzeugen entspricht. Doch trotz dieser positiven Entwicklung gerät das Teile-, Zubehör-, Reifen- und Servicegeschäft angesichts des sich auf allen Ebenen verschärfenden Verdrängungswettbewerbs und der wachsenden Anforderungen unter Druck.

So intensivieren die Fahrzeughersteller/-importeure ihre Kundenbindungs-/Kundenrückgewinnungsmaßnahmen in Form von Garantieverlängerungen, Service-Flatrates und mit starker Medienpräsenz ausgerollten Aktionsangeboten für ältere Fahrzeuge. Um die eigene Position im Aftersales-Geschäft mit Haltern älterer Fahrzeuge zu verbessern, forcieren sie gleichzeitig ihre Aktivitäten, Originalersatzteile an freie Werkstätten zu verkaufen.

Im Gegenzug führen die Zentralen der Werkstattsysteme des freien Marktes bei ihren Partnerbetrieben Qualifizierungsoffensiven durch, um die Service- und Arbeitsqualität weiter zu optimieren und die Werkstätten auf diese Weise fit für neue Zielgruppen und neue Geschäftsfelder zu machen.

Allerdings lassen die – durch die zunehmende technische Komplexität sowie den Einsatz neuer Komponenten und alternativer Antriebssysteme – steigenden Serviceanforderungen die Ertragschancen bzw. -potentiale je nach betrachtetem Teilmarkt und bezogen auf die verschiedenen Anbieter des Marktes recht unterschiedlich ausfallen.

Hinzu kommt, dass die sich im Aufbau befindlichen Internet-Werkstattportale, die Angebotsvergleiche von Standardreparaturen und Wartungsarbeiten für Endkunden ermöglichen, eine neue Art und Qualität an Preistransparenz in den Servicemarkt bringen, die es bisher nur bei den Teilen gegeben hat.

Die ständig steigenden Kosten für die Nutzung eines Autos führen schließlich dazu, dass bei vielen Autofahrern die Preissensibilität steigt und dadurch bei erforderlichen Wartungen und Reparaturen nach günstigen Anbietern und Komplettangeboten gesucht und Preisvergleiche angestellt werden.

Im Fokus des eintägigen Expertenforums stehen folgende Themen:

– Der Aftermarket im Ländervergleich (Eckhard Brandenburg, Senior Consultant der BBE Automotive GmbH, Köln)

– Tatort Werkstatt (Michael Borgert, Gesellschafter der abh Market Research GmbH, Köln)

– Kundenbindung als zentrales Maß nachhaltiger Kundenorientierung im automobilen Aftersales-Geschäft (Stefan Heinisch, Senior Manager der ServiceValue GmbH, Köln)

– Opel Service – Herausforderungen und Chancen (Wolfram Knobling, Direktor Service der Adam Opel AG, Rüsselsheim)

– Die zukünftigen Anforderungen an die Mobilität und deren Auswirkungen auf das Aftersales-Geschäft (Dr. Helmut Becker, Gründer und Direktor des Instituts für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation, München)

– Der Markt für wiederaufbereitete Fahrzeugteile – Einflussfaktoren, Potentiale, Trends, Zukunftsperspektiven (Michael von Linden, General Manager Remanufacturing Group der TRW Kfz-Ausrüstung GmbH, Neuwied)

– Die Social Media Revolution und die Automobilbranche – Facebook & Co. verstehen oder untergehen! (Prof. Dr. Klemens Skibicki, Professor für Marketing und Marktforschung an der Cologne Business School, Köln, und geschäftsführender Gesellschafter der Brain Injection Ltd. Co. KG, Köln)

– Der freie Reifenfachhandel – Herausforderungen und Geschäftsfelder im sich verschärfenden Wettbewerb (Rolf Körbler, Geschäftsführer der point S Deutschland GmbH, Ober-Ramstadt)

Mit den Fachvorträgen sowie der Möglichkeit zur Diskussion mit den Referenten und Teilnehmern bietet das 13. Kölner Aftersales-Forum Automotive auch 2012 wieder die Gelegenheit zum Austausch über Branchenthemen. Zielgruppe des Expertenforums sind Aftersales-Verantwortliche und -Manager von Automobilherstellern/-importeuren, Teile-, Zubehör- und Reifenherstellern sowie aus dem Automobil-, Teile- und Reifenfachhandel.

Bei Anmeldung bis spätestens 27.04. beträgt die Teilnahmegebühr 350,- € für BBE/abh-Kunden, 450,- € für alle übrigen Teilnehmer (danach 410,- €/510,- €, jeweils zzgl. MwSt.).

Für Anmeldung und Informationen ist Simone Müller als Projektassistentin verantwortlich:

BBE Automotive GmbH

Zollstockgürtel 61

50969 Köln

Tel. (02 21) 9 36 55-258

Fax (02 21) 9 36 55-253

smueller@bbe-automotive.de   dv

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