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Vredestein führt „ultimativen High-Performance-Reifen Ultrac Vorti“ ein

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Vredestein geht mit zwei neuen Sommerreifen in die neue Saison und unterstreicht damit noch einmal die klare Ausrichtung der Marke, für die Design, Premium und Ultra-High-Performance mehr und mehr zu den Imageträgern werden. Insbesondere der neue „Vredestein Ultrac Vorti“ verkörpert als Nachfolger des Ultrac Sessanta diese Ausrichtung wie kein anderes Produkt des niederländischen Reifenherstellers. Er wird in den Größen 18 bis 20 Zoll und dem Speedindex Y angeboten. Wie der Ultrac Vorti, so wurde auch der neue „Vredestein Sportrac 5“ in Zusammenarbeit mit Giugiaro Design aus Italien entwickelt, mit denen man gleichzeitig auf 15 gemeinsame Jahre zurückblickt.

Dass Apollo Vredestein mit der Vorstellung des neuen Ultrac Vorti auch dessen Positionierung als „ultimativer High-Performance-Reifen für das Premiumsegment“ unterstreichen wollte, zeigte sich an dem dazu betriebenen Aufwand. In Enschede bei Vredestein wie auch in Indien bei Apollo Tyres weiß man natürlich, dass man die Volumenmärkte und Rennergrößen nicht vernachlässigen darf. Das jedenfalls betonen Neeraj R.S. Kanwar, Vice-Chairman und Managing Director bei Apollo Tyres, wie auch Rob Oudshoorn, CEO bei Apollo Vredestein, im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG anlässlich der Reifenpräsentation Ende März in Budapest. Als Vredestein vor 15 Jahren begann, mit Giugiaro Design in Italien in Design- und Entwicklungsfragen zu kooperieren, was im 1998 vorgestellten „Vredestein Sportrac“ seinen ersten Ausdruck fand, hat sich die Positionierung des Unternehmens und seiner Marken aber in eine klare Richtung entwickelt, und die ist vom Design, dem klaren Premiumanspruch und Ultra-High-Performance-Produkten geprägt. Und man kann mit Fug und Recht behaupt, dass sich der Hersteller aus den Niederlanden damit eine Nische im Reifenmarkt erobert hat. Perfekt dazu passt auch der neue Vredestein Ultrac Vorti.

Dank seines modernen Designs, das wieder in Zusammenarbeit mit Giugiaro Design entstanden ist, bietet der Ultrac Vorti „eine ausgesprochen sportliche und markante Optik“, erläutert Peter Snel, F&E-Direktor bei Apollo Vredestein, anlässlich der Produkteinführung. „Zusätzlich zur schnörkellosen Optik verfügt der Reifen über hervorragende Eigenschaften in den Bereichen Haftung, Handling und Bremsverhalten, sowohl auf trockener als auch auf nasser Fahrbahn. Der Ultrac Vorti hat den Geschwindigkeitsindex Y und darf somit mit Geschwindigkeiten über 300 km/h gefahren werden. Der Reifen ist optimal auf die praktischen und ästhetischen Ansprüche von Fahrern der sportlichsten und leistungsstärksten Autos zugeschnitten.“

Der Ultrac Vorti ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Vredestein und mehreren bekannten Partnern aus der Automobilindustrie, so der Hersteller. Die Lauffläche eben wurde zusammen mit Giugiaro Design entwickelt. Dieses führende italienische Unternehmen ist seit 15 Jahren eng an der Entwicklung von Vredestein-Reifen beteiligt. Zu den Highlights der Zusammenarbeit gehören der „Ultrac Cento“ und der „Ultrac Sessanta“ – Vorgänger des neuen Ultrac Vorti –, die beide hervorragende Ergebnisse in unabhängigen Reifentests erzielt haben.

Der Name des Ultrac Vorti wurde ebenfalls von Giugiaro geschaffen. Inspiriert vom kräftigen Luftstrudel, der etwa beim Abheben eines Hubschraubers entsteht und auf Italienisch „vortice“ heißt, soll der Name die enormen Geschwindigkeiten und Kräfte zum Ausdruck bringen, die der Ultrac Vorti beherrschen soll.

Vredesteins Kontakte zu namhaften Automobiltunern wie Carlsson, Arden und Lumma hätten ebenfalls wertvoll zur Entwicklung des Ultrac Vorti beigetragen, heißt es. Da das Ultra-High-Performance-Segment höchste Ansprüche an einen Reifen stellt, „erzielt der Ultrac Vorti auch unter extremen Bedingungen exzellente Leistungen. Durch die jahrelange Erfahrung und die Zusammenarbeit mit diesen Premium-Automobiltunern gelang es Apollo Vredestein, fortschrittlichste Technologie, Design und die bekannten Apollo-Vredestein-Sicherheitsaspekte im neuen Ultrac Vorti zu vereinen.“

Egal, ob man die Lauffläche oder Seitenwand betrachtet, der Ultrac Vorti falle durch seine Sportlichkeit, seinen Style und Innovation auf, ist man sich beim Hersteller sicher. Darüber hinaus sei das besondere Design mit fortschrittlichsten technischen Details kombiniert worden. Die Außenwände der beiden umlaufenden Rillen sind mit einem doppelten Winkel versehen. Einer der Winkel beträgt 45 Grad und soll so eine höhere Stabilität der Blöcke in seitlicher Richtung sowie eine bessere Kompensation für die seitlichen Kräfte in Kurven gewährleisten. Die seitlichen Rillen haben einen Winkel von zehn Grad, um gleichmäßige Abrolleigenschaften zu garantieren, einen ungleichmäßigen Abrieb zu verhindern und geringe Geräuschwerte sicherzustellen. „Besondere Pfeilspitzen in der Lauffläche steigern die Spurstabilität des Reifens“, so Vredestein-Entwickler Peter Snel weiter.

Optimiert für Vorder- oder Hinterachse

Viele Sportwagen haben mit Blick auf ihren großen Hubraum unterschiedliche Reifengrößen an der Vorder- und Hinterachse. Zu diesem Zweck hat der Ultrac Vorti ein angepasstes Profil und eine spezielle Konstruktion für Größen, die auf der Hinterachse verwendet werden. Da die vorderen Reifen das meiste Wasser auf nassen Oberflächen verdrängen, liegt die Schwerpunkt bei den hinteren Reifen auf Griffigkeit und Stabilität mit einem geringeren Luftdruck und einem angepassten Gürtelwinkel für eine außergewöhnlich gute Haftung. „Das macht den Reifen noch sicherer und zuverlässiger.“

Im Gegensatz zu den üblicheren Konturen mit drei Radien hat der Ultrac Vorti eine Kontur mit vier Radien. „Diese innovative Lösung vergrößert die Kontaktfläche und gewährleistet eine gleichmäßige Verteilung des Anpressdrucks. In Kurven trägt die äußere Reifenschulter die schwerste Last, wodurch sich die Auflagefläche und die Druckverteilung an der Oberfläche verändern. Die überarbeitete Reifenkontur gewährleistet ein weiches Fahrverhalten in Kurven. Das asymmetrische Reifenprofil verbessert den Straßenkontakt, wenn sich beim Abbiegen nach links oder rechts eine stärkere seitlich wirkende Kraft aufbaut. Dies wiederum wirkt sich positiv auf das Handling aus.“

Die „intelligente asymmetrische Verteilung der Laufflächenblöcke in der Reifenschulter“ soll gemeinsam mit dem optimierten Winkel der Rillen an der seitlichen Schulter die Geräuschentwicklung minimieren. „Die gegeneinander versetzten Blöcke an der inneren und äußeren Reifenschulter verhindern, dass Geräusche verstärkt werden. Dies macht den Reifen noch leiser – nicht nur, wenn er neu ist, sondern während seiner gesamten Lebensdauer.“

Der Vredestein Ultrac Vorti ist ab sofort in elf Dimensionen zwischen 18 und 20 Zoll sowie Querschnitten von 40 bis 30 erhältlich; jede Dimension ist dabei für Geschwindigkeiten von 300 km/h (Speedindex Y) zugelassen.

Vredestein Sportrac 5: Leise, laufruhig und sportlich

Der neue „Vredestein Sportrac 5“ soll den „Sportrac 3“ ablösen und der Hersteller hofft darauf, dass der neue Sommerreifen genau wie sein Vorgänger auch in den Reifentests überzeugen wird. „Das Unternehmen hat sich dafür entschieden, die Bezeichnung ‚Sportrac 4’ nicht zu verwenden, damit es keine Verwechslungen mit Ganzjahresreifen von Vredestein geben kann“, erklärt der Hersteller. „Der Sportrac 5 ist ein außergewöhnlich leiser und laufruhiger Sommerreifen, der mit exzellenter Fahrstabilität, Sportlichkeit sowie einem hervorragenden Handling auf nasser als auch auf trockener Fahrbahn punkten kann“, ist Peter Snel überzeugt.

Das Profil und die Seitenwand des neuen Sportrac 5 wurde in Zusammenarbeit mit Giugiaro Design entwickelt. Die italienischen Designer statteten den Reifen dabei mit mehreren bemerkenswerten Elementen aus. Eine Schattierung an der Basis aller vier Rillen soll die Asymmetrie des Reifens unterstreichen und ihm eine sportliche Optik verleihen, „während die Seitenprägung unübertroffen schick ist“, so der Hersteller. Darüber hinaus ist auf der Schulter des Sportrac 5 das Vredestein-Logo neben dem Verschleißanzeiger angebracht.

Im Gegensatz zum Sportrac 3 ist der Sportrac 5 nicht laufrichtungsgebunden sondern asymmetrisch. Der Reifen verfügt über sogenannte „Designer-Verbindungspunkte“ an den zentralen Rillen, die für die Flexibilität und einen geringen Rollwiderstand sorgen sollen. „Hierdurch entsteht eine gute Aufstandsfläche mit hervorragender Verteilung des Oberflächendrucks. Dies wiederum gewährleistet eine gleichmäßige Abnutzung des Reifens und ein hervorragendes Handling auf trockener und nasser Fahrbahn.“

Wie sein Vorgänger soll der Sportrac 5 vom sogenannten „Handling-Tuned-Sidewall“-Prinzip profitieren. Zusammen mit den festen Außenschultern und der robusten Konstruktion biete dieses Prinzip „ein sehr sportliches Fahrverhalten und erstklassiges Handling“.

Der Sportrac 5 verfügt über vier umlaufende Rillen und soll damit eine bestmögliche Wasserableitung und optimale Sicherheit gegen Aquaplaning garantieren. „Die intelligente Verteilung der Schulterblöcke des Reifens sorgt für perfekte Leistung beim Bremsen auf nasser Fahrbahn und trägt gleichzeitig zum geringen Innen- und Außengeräuschpegel des Reifens bei. Insgesamt ist der Sportrac 5 der sportlichste Sommerreifen im aktuellen V-Segmentmarkt.“

Der neue Vredestein Sportrac 5 als Reifen für die obere Mittelklasse ist aktuell in 14 Dimensionen zwischen 15 und 17 Zoll und Querschnitten von 65 bis 45 erhältlich; jeder Reifen verfügt über den Speedindex V (240 km/h). arno.borchers@reifenpresse.de

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